127 Verfolgt trotz Paranoia [IV]

Piet: [00:00:00] RC-Turbine.

David: Ein Geschichten-Podcast.

Piet: Mit David.

David: Und dem Piet. Da

Piet: sind sie wieder. Hallo. Ihr wart weg. Guten Tag. Auf einmal waren alle weg. Bestimmt der Alte spricht dem viel über. Wovon sprichst du? Also, ich hole mal ein bisschen aus, damit wir auch wirklich klar sind, dass wir auf einer Realitätsebene gerade unterwegs sind. Wir sind beide auf dem Planeten Erde. D'accord?

D'accord.

Speaker 3: Je suis d'accord.

Piet: Okay. Und wir sind zwar global galaktisch gesehen recht nah beieinander, aber wir sitzen nicht aufeinander. Wir sind auch nicht im gleichen Raum. Wir sind räumlich voneinander getrennt. [00:01:00]

David: Und

Piet: wir kommunizieren über Errungenschaften der Technik in denen die Schallwellen die ich beim Reden rausgebe auf ein Gerät treffen.

Dort werden sie umgewandelt in ein elektrisches Signal, werden dann über das sogenannte Internets zu dir geschickt, wo sie dann wieder mal umgewandelt werden aus dem elektrischen Signal in wieder Schallwellen die dann in deinem Ohr ankommen. D'accord. Ja, soweit sind wir. Und während wir gerade das Intro aufgenommen haben, warst du weg.

Du warst nicht mehr in meinen Ohren. Es kamen keine Schallwellen von dir oder der Musik an. Ah, das

David: war die Information, die mir gefehlt hat. Also ich habe dich

Piet: nicht mehr gehört.

David: Ja, also da müssen wir mal gucken. Auf der Aufnahme sah es so aus, als wäre es drauf. Im Zweifel spielen wir einfach das von der Zukunft

Piet: ein.

Hast du mich denn? Ja,

David: deswegen habe ich überhaupt nicht verstanden, wovon du redest.

Piet: Ich habe doch gesagt, du bist nicht [00:02:00] da.

David: Das habe ich wirklich nicht gehört. Ich habe nur gehört, alle sind wieder da. Und ich dachte, du redest mit jemandem, der in deinen Raum gekommen ist.

Piet: Okay, das wäre komisch wenn jemand jetzt...

Bei mir rauf reinlaufen würden.

David: Lässt du absichtlich immer sehr viele Sekunden Zeit, bis du antwortest, oder haben wir einen krassen Delay? Also

Piet: wir haben keinen krassen Delay der technisch bedingt ist. Ich lage einfach im Kopf. Ah, okay. Also, ja, irgendwie haben wir einen Delay, aber der liegt an mir.

David: Okay, kann man dagegen irgendwas tun?

Sollen wir dir eine Pizza bestellen oder so? Oder einfach nur Zucker? Oder brauchst einen Kaffee oder so?

Piet: Nö, alles gut. Also alles so wie immer.

David: Na gut.

Piet: Ich werde auch nicht jünger also auch nicht schneller, die...

David: Und wenn du jetzt was sagst so jung kommen wir nicht zusammen, dann gebe ich das Kompliment von neulich mit Boomer-Sprüche aber zurück.

Nö, das wollte ich [00:03:00] gar nicht. Dann ist ja gut.

Piet: Man muss auch an der Stelle sagen, faktisch richtig ist es ja.

David: Ja, aber es ist so banal weil es auf jedes Lebewesen dieses Planeten zutrifft.

Piet: Soweit wir das wissen, ist das

David: so.

Piet: Jetzt mag es ja vielleicht Lebewesen geben, die rückwärts altern oder

David: Ja, und ich dachte halt, für unseren Planeten können wir das ausschließen.

Weißt du, ich meine? Weiß wissen wir,

Piet: dass wir das ausschließen

David: können? Nein, aber es

Piet: ist... Ich denke nicht. Wir kennen doch

David: relativ viele Spezies und...

Piet: Also wir können, auf keine davon trifft es zu, das ist richtig. Und als Arbeitshypothese würde ich auch immer sagen, der Verlauf der Zeit wirkt sich auf alle gleich aus, so wie wir es kennen.

Aber ich... Ja, okay, ich würde auch Geld wetten aber jetzt nicht mein gesamtes Erspartes. Also das wäre jetzt nicht so eine wirklich sichere Wette, ne? Ja, schon ziemlich sicher. Ungefähr so wie, relativ, [00:04:00] aber gut, jetzt könnte natürlich auftauchen, dass es irgendwo anders ist. Also Hummer zum Beispiel sind, Hummer wären zum Beispiel ein Gegenbeispiel.

Die

David: wären auch nicht jünger oder?

Piet: Ja Ne, die altern aber auch nicht. Also der Alterungsprozess ist ja grundlegend, hängt ja, oder eine Definition die man jetzt nehmen könnte, oder die dann auch für das Altern, nicht nur im Sinne von, man hat mehr Tage gelebt sondern die Zellteilung wird ja immer langsamer.

Ganz normaler Prozess im Körper der meisten Spezies. Und bei Hummern passiert das nicht. Aha. Ich glaube, die wird sogar schnell. Ich meine sogar, die wird schnell. Ich weiß, dass die nicht lang, also dass die Zellteilung nie abnimmt Und ich glaube, die wird sogar schneller. Und die sterben nur deswegen in der Natur, weil der Panzer irgendwann nicht mehr mitwachst.

Stimmt da war was. Und dann passen die da halt nicht mehr rein. Und dann sterben die.

David: Ja.

Piet: Also jetzt könnte man sagen, das wäre jetzt eine Spezies auf die…

David: Ja, auf der [00:05:00] anderen Seite sterben sie halt doch, weil nicht alle Teile halt spielen. Aber die können ja sehr alt werden.

Piet: Ja, aber wenn ich mir jetzt mit fünf eine Rüstung angezogen hätte, die mir passt und dann kriege ich nicht hin, die auszuziehen würde ich ja auch dann...

Du würdest ja nicht sagen, naja, es ist ja nicht alles an dir mitgewachsen.

David: Naja, aber das ist ja der entscheidende Punkt. Die Rüstung ist ja kein Teil von dir Das ist ja mit dem Panzer anders. Der wächst ja auch aus denen raus.

Piet: Panzer Rüstung, Semantik Semantik

David: Äh okay. Na gut. Ja und dann gibt es diese coole Schildkröte die irgendwie schon 1880 mit dabei am Start war und immer noch rumläuft, wo es die coolen Fotos gibt, die schon irgendwie britische Kolonialherrschaft bedingst hat und halt immer noch da ist.

Ich glaube in Ägypten oder so. Ja, die Schildkröte ist super.

Piet: Also wie Schildkröten halt so sind, die werden doch alle immer so super alt.

David: Nee, ja, theoretisch schon, aber viele werden halt auch gefressen also [00:06:00] gerne halt auch von Menschen zur Suppe gemacht und die halt nicht, deswegen wird die halt ausnahmsweise immer so alt.

Piet: Bisher? Jaja, ist richtig. Also vielleicht futtert die ja noch jemand.

David: Nein Pete, wir essen nicht Tobias oder wie sie hieß. Ich

Piet: glaube nicht, dass sie Tobias heißt. Nein, ich meine nur, guck mal. Tiere haben ja ein optimales Alter, um gegessen zu werden. Also üblicherweise sagen wir ab Geburt bis, weiß ich nicht, bis sie irgendwie drei sind.

Aber es gibt da so ein gewisses Alter und danach sind die halt alt. Also für unsere

David: Geschmacksknospen trifft das bei manchen Tieren so zu,

Piet: ja. So, das heißt... Vielleicht ist dann ja Tobias alt genug, als dass den niemand mehr essen will.

David: Ja, kannst du lassen. Schmeckt eh nicht. Ja, kann sein. I don't know. Genau.

Piet: Du wirst ja jetzt auch Jonathan übrigens.

David: Ah ja. Das war so ein Name.

Piet: Die lebt auf St. Helena. Die hat da mit Napoleon gechillt.

David: [00:07:00] Ah, so war das. Ah ja. Ist geil, oder?

Piet: Ziemlich.

David: Napoleon, Elon Musk, irgend solche Spinner. Ich

Piet: weiß nicht ob der da schon mal war. Das ist halt die Frage Weiß, aber

David: das wäre ja so eine

Piet: äquivalente Person.

Ne, die hat nicht mit Napoleon gechillt sorry.

David: War zu jung für Napoleon?

Piet: Hättest du aber wissen müssen. Ja, zehn, elf Jahre.

David: Elf Jahre im historischen Zeitzusammenhängen ist never Haben die

Piet: sich nicht Gekannt. Das

Speaker 4: stimmt.

Piet: Auf die Dauer jetzt an, also wenn wir uns, weiß nicht, so einige oder ziemlich viele historische Großereignisse werden halt innerhalb von zehn Jahren Mehrfach durch gewesen sein.

David: Ja, du hast recht. Aber dann, wie, nicht Tobias, sondern wie hieß er jetzt?

Piet: Jonathan.

David: Jonathan kannte Leute, die Napoleon kannten und das können du und ich nicht [00:08:00] behaupten.

Piet: Ja das stimmt wahrscheinlich.

David: Aber wir kannten Leute, die Leute kannten

Piet: die Napoleon kannten.

David: Wir kannten Leute, die kannten Ich glaube nicht.

Piet: Das kommt nicht hin. Ich kannte meine Urgroßmutter.

David: Richtig, und wenn wir mal sagen, die war 100 Jahre alt, als du geboren wurdest, und wir behaupten geboren wurde reicht, um sie zu kennen, dann ist sie geboren worden 1886, und da war Napoleon seit 80 Jahren tot

Piet: Ja. Ja, und ich kannte Leute, die Leute kannten, die Napoleon kannten.

Ja. Wenn sie jetzt auch eine... Großmutter hatte, es reicht dann, wenn sie ihre Großmutter kennengelernt hat, die muss ja nur 60 gewesen sein oder 66 und dann kommt es halt schon wieder hin.

David: Ja, dann gibt es noch den räumlichen Faktor aber ja, prinzipiell ist das richtig.

Piet: Ja, genau, ja, klar, Jonathan ein bisschen cooler, aber jetzt Leute zu kennen, die jemanden gekannt haben, ist jetzt nicht so [00:09:00] super cool.

David: Ja, okay, Leute, esst Jonathan, der kannte Napoleon nicht.

Piet: Niemand soll bitte Jonathan essen. Nur weil er Napoleon nicht kannte heißt das nicht, dass der gegessen werden soll. Aber das ist jetzt, guck mal, wenn ich jetzt zu dir komme und sage, hier, wie heißt der Typ, der sieben Milliarden Podcasts macht und du großer Fan bist?

Da gibt es mehrere, aber du meinst den mit dem

David: Wein-Podcast wahrscheinlich,

Piet: ne?

David: Holger Klein.

Piet: Unter anderem. Genau, wenn ich jetzt zu dir komme und sage, Holger Klein und ich, wir sind halt, Best Buddies. Ja. Ja wir kennen uns richtig gut. Dann wäre das ja schon ein bisschen cool. Ja. Auch wenn jetzt, weil man jemanden kennt, jetzt nicht unbedingt einen selber bis aufs Cool machen, aber wäre schon irgendwas, womit man so ein bisschen flexen kann.

Gerade in der Indie-Podcast-Welt kannst du nur sagen, du, ich kenne den Holgi, ich darf ihn Holgi nennen. Das wäre schon eine Nummer.

Speaker 4: Wenn

Piet: ich jetzt aber zu dir komme und sage, ich kenne da jemanden der kennt den [00:10:00] Holgi. Nun nun... Ist jetzt nichts Besonderes mehr ne?

David: Ja, selbes wie für Jonathan. Esst den Piet, er kennt den Eugen nicht.

Piet: Auch für Piet gilt halt dasselbe Der ist auch zu alt, um gegessen zu werden. Na okay, schmeckt auch nicht mehr gut. Na

David: gut, dann esst den Piet nicht. Der schmeckt nicht. Ja es

Piet: ist halt einfach keine gute Geschichte mehr.

David: Weißt du, was eine gute Geschichte ist, auch wenn sie traurig ist und ich muss das ja unbedingt erwähnen, weil es ein schlimmes Event in meiner Podcast-Welt ist.

Achso

Piet: ich dachte, jetzt kommt die wirkliche Geschichte, aber nein, okay. Welche wirkliche

David: Geschichte? Achso nein, ach, das machen wir später. Ja, ja ja Alle Freunde des Podcasts Und für Leute Geld

Piet: bezahlt haben. Welches Geld? Achso oh, äh ja, ähm nee, du hast dich verirrt.

Speaker 3: Liebe

David: Leute, alle, die uns Kaffee spendieren, könntet ihr mal eine E-Mail schreiben.

Ich habe das Gefühl, ich werde jemanden leisten. Gezogen Darum kümmern wir uns später. Alle [00:11:00] Podcasts also erzählt Tobi einem Veteranen haben ja vielleicht noch in Erinnerung dass ich großer Fan des Pickle Panic Podcasts bin. Da habe ich vielleicht das eine oder andere Mal erwähnt. Der ist kaputt Wir alle.

Der Podcast ist kaputt Der ist alle. Aus. Ende Geschichte. Fertig. Kaputt Warum ist der alle?

Piet: Ja und warum sollen die weitermachen? Geschichte ist zu Ende. Hä? Verstehe ich nicht.

David: Ja, ich auch nicht.

Piet: Ja, ist die Geschichte geendet indem die Welt zu Ende gegangen ist, das Universum? Nein, das nicht. Existiert das Universum Aber Helden, also, ja.

Was jetzt? Existiert nicht? Doch,

David: existiert noch.

Piet: Das Universum existiert? Ja. Ja, dann kann ja die Geschichte weitergehen. Verstehe das Problem nicht.

David: Ja, sie haben eine letzte Folge gemacht mit Adieu Also ist jetzt ein hausgemachtes Thema. Bei allen bedankt und sagen, es ist Feierabend. Und das ist ganz schlimm.

Und hier nochmal den Appell, solange ihr noch könnt, hört alle den Pickle Panic Podcast. Es gibt knappe 500 Folgen. Warum

Piet: sollte man nicht können?

David: Weil Podcasts [00:12:00] verschwinden manchmal. Also ist ja jetzt ein Unterschied zwischen, wir machen, warum sollte der verschwinden? Das passiert. It happens. Ich will ein bisschen Panik erzeugen, dass die Leute diesen… Den geilsten Spiele-Spiel-Podcast der Welt hören.

Spiele spielen? Road-Playing-Podcast.

Piet: Ja. Ja, dann appellier doch lieber, dass sie weitermachen sollen.

David: Ich habe ihnen eine tränenreiche Nachricht geschrieben, aber sie haben noch nicht auf mich reagiert, was auch schon ein schlechtes Zeichen ist. Normalerweise haben sie das relativ zügig getan. Aber wahrscheinlich werden die Social-Media-Kanäle auch nicht mehr bedient weil der Podcast zu Ende

Piet: ist.

Ich traue mich nicht zu fragen, wie oft du da schon E-Mails hingeschickt hast und irgendwann sagen sie vielleicht, der schon wieder. Boah

Speaker 3: nervt voller Stalker ey, oh. Vielleicht ist das möglich

Piet: Während jeder Folge die du hörst, sieben Mails schreist weil du irgendwas kommentierst

Speaker 3: Das hat der nicht wirklich gesagt, was?

So würde die doch nicht reagieren [00:13:00] oder?

Piet: Ja, du kommst damit so So Continuity-Fails die dir aufgefallen sind. Also ne, ne ne Moment mal. Also in Folge 312 hat irgendwie Imchen hier das gemacht. Das kann jetzt nicht sein, dass er in Folge 413 was anderes gemacht hat. Das würde gar nicht zum Charakter passen Noch besser.

Du machst dann so Fehler, die… Die gar nicht so richtig Fehler sind, aber du sagst dann, nee, auf Basis der Info von irgendwie Folge Down, da würde der Charakter nicht so handeln. Da müssen wir nochmal sprechen. Und das machst du jetzt irgendwie zwei, drei Mal, wenn dann so Mails kommen, antwortest du dann noch und sagst, ja, stimmt, hast recht, vielleicht, aber doch und...

Da wird dann der Gedanke entertain, aber irgendwie nach dem 50. Mal, dann... Ja vielleicht haben sie auch... Vielleicht ist es das, und deswegen kriegst du keine

David: Ahnung. Das kann sein, das würde bedeuten sie haben einen Spam-Filter mit dem Namen David, ja, das ist möglich. Ja. Anyhow, hört das alle, es ist super, so, Ende der Nachricht

Piet: Aber da habe ich ja noch 94 [00:14:00] Folgen.

David: Jetzt hast du es rausgelassen,

Piet: dass du es auch

David: hörst ich dachte, es ist geheim.

Piet: Ja ne, weil ich ja jetzt durchhöre, also jetzt bin ich halt committed. Nice. Es ist erstaunlich dass es dir wichtig ist. Also ich kann immer noch nicht so richtig... Ich verstehe immer noch nicht so richtig, was passiert, aber es ist gar nicht so wichtig gerade.

David: Ja guck. Ja gut, wollen wir mal das machen, wofür die Leute kein Geld bezahlt haben? Dir scheinbar nicht. Ach, da kommt das neue Fahrrad her. Vielleicht. Oh, wo wir von neuem Fahrrad sprechen. Ich muss gerade mal... Das nicht nur

Piet: das Fahrrad.

David: Und das neue Auto, das neue Boot und das neue Haus.

Piet: Ja, also das Boot habe ich für dich gekauft.

David: Oh, das ist lieb. Ich muss mich aber gerade mal mit einem neuen Fahrrad beschweren. Ich bin ja schon länger auf der Suche nach etwas Passendem Und jetzt habe ich ein Angebot auf Kleinanzeigen, das gar nicht mehr zu Ebay gehört, wahrscheinlich auch schon seit zehn Jahren oder so, gefunden. Und der Typ zuckt sich nicht auf meine Nachricht.

Das finde ich doof.

Piet: Ja, das ist schlimm.

David: Haben wir das auch geklärt? Willst uns erzählen was letzte Woche geschah?

Piet: Das ist halt [00:15:00] wirklich nicht das Schlimmste, was mir einfällt bei Kleinanzeigen in Kommunikation mit Leuten.

David: Ja, aber normalerweise ist ja das Hauptproblem, wenn man Verkäufer ist, dann bekommt man ja Nachrichten wie, was ist der letzte Preis und so.

Also verkaufen ist schlimm, aber kaufen ist meiner Erfahrung eigentlich sehr gut. Man schreibt da hin, die haben ein Interesse sich zu melden. Außer du wirst dann

Piet: gescamt von irgendwelchen Leuten oder die kommunizieren halt auch komisch.

David: Aber wie wird man als Verkäufer gescamt?

Piet: Nee, als Käufer.

David: Achso ja.

Piet: Du hast ja gesagt, als Verkäufer ist ätzend weil du kriegst die blöden Nachrichten.

Stimmt. Und als Käufer hast du ja immer das Problem, dass du ja gescampt eventuell gescampt wirst.

David: Ja, aber nicht wenn du hinfährst und dir die Ware anguckst und dann bezahlst. Also da wüsste ich nicht, wie.

Piet: Ja, das ist schwierig. Schwieriger. Also ich wüsste nicht wie.

David: Jedenfalls.

Piet: Geht auch. Ja, du... Also ich würde ja merken, wenn das da hat, aus Pappe ist.

Du kriegst das Zeug nicht. Nein, aber es kann ja das echte [00:16:00] Fahrrad sein, aber dann nimmt er halt das Geld, macht die Tür zu und geht. Also ist halt natürlich schwieriger klar, aber geht halt auch. Ich hasse das übrigens, wenn Leute nicht über das System verkaufen wollen. Hase ich. Wenn

David: Leute nicht über das System verkaufen wollen.

Ich habe ewig nichts mehr da, also es ist lange, da war noch

Piet: Ebay. Du kannst es Kleinanzeigen. Ja. Ganz früher hast du dann ja einfach dich irgendwie geeinigt. Genau. Ja Und jetzt gibt es halt ein internes Zahlungssystem mit Käuferschutz und allem, was dazugehört. Ah,

Speaker 3: verstehe.

Piet: So, das möchten einige nicht und ich hasse es und ich verstehe bei Paypal, warum die das nicht wollen, weil da zahlst du ja als Verkäufer die Gebühren.

Bei Kleinanzeigen ist es genau andersrum. Da zahlst du als Käufer den Geld Also wenn ich 100 Euro zahlen müsste, würde ich 105 zahlen? Genau. Der Käuferschutz wird dann noch auf, also du gibst als Verkäufer an, ich möchte Betrag 100 Euro haben und wenn der Käufer dann auf kaufen klickt dann kommt [00:17:00] Käuferschutz Versand kommt alles on top und du zahlst dann, was auch immer dann da rauskommt und der Verkäufer kriegt Betrag X, den er sich gewünscht hat, kriegt er auf sein Konto

Speaker 4: Naja.

Piet: Deswegen verstehe ich nicht, warum irgendjemand sagen sollte, nee, das will ich nicht machen.

David: Geklaut. Es

Piet: sei denn, du bist ein Scammer.

David: Ja, es ist halt Papertrail. Geklaute Ware wäre natürlich ein Problem, wenn es dann dafür eine Papierspur gibt. Eventuell Steuerhinterziehung, weil es doch gewerblich ist Oder halt Scam.

Piet: Ja, das ist mir in jedem dieser Fälle, weil ich gehe halt von Scam aus. Das andere Ding, ja, keine Ahnung, ist mir egal, ob der seine Steuern zahlt oder nicht. Bin ich ganz ehrlich. Klaute Ware, also wäre mir jetzt auch nichts, dem ich nachgehe. Also wenn mir jemand sagen würde, das sieht geklaut aus, dann würde ich es natürlich melden, aber jetzt würde ich da...

David: Naja, du hast ja manchmal so Angebote Ich es prüfen und

Piet: meistens

David: Du hast ja manchmal so Angebote. Also ich habe einen Hund gehabt, [00:18:00] das war ein angeblich ein Jahre altes Fahrrad. Das Fahrrad kostet im Original 5000 Euro, kann man auch so noch kaufen und es wurde halt für 200 Euro angeboten Ja, das

Piet: sind dann tatsächlich eher Scammer als das Fahrrad ist geklaut.

Okay, das kann auch sein. Ja wir sind meistens Scammer. Einfach, weil da ist ein Preis, der ist so gut dass du einfach zuschlägst und dann kriegst du halt nichts. Ist mir auch schon passiert, weil es dann... Zu geil war und ich dachte, yes. Und der Typ wirkte irgendwie okay. Ja ist dann halt mehr Geld. Und wäre mir letztens fast nochmal passiert, aber gar nicht weil der Preis so gut war.

Aber es wird dann irgendwie witzig als der Typ halt eben auch nicht über das System kaufen wollte und mir dann eine Kontonummer gegeben hat für ein Konto, das nicht seins war.

David: Sind da die Alarmglocken losgegangen?

Piet: Ja, der hatte halt irgendwie einen Namen, hieß keine Ahnung. Dirk. Dirk. Und dann habe ich dem halt ein Angebot abgegeben über das System.

Dann hat er gesagt, nö, mache ich nicht. Ich so, ja, warum? [00:19:00] Das ist ja kein Nachteil. Dann hat er gesagt, ja, nö. Und dann habe ich gemeint, ja gut, dann machen wir halt irgendwie über Paypal oder was. Aber dann will ich halt dein Perso haben. Fotos davon.

Speaker 5: Mhm.

Piet: Und dann hat gesagt, ja ist kein Problem, hat mir das geschickt und es passte auch zum Accountnamen und dann habe ich gesagt, ja okay, dann kannst du mir deine IBAN geben, weil ich das nicht über irgendwie Paypal mache, sondern nochmal nachvollziehbarer ist.

Und dann ist es halt, also er schrieb da sogar noch, es ist das Konto von Dirk irgendwem und nicht von Axel Und ich denke mir so, Digga was ist denn los bei dir? Und er so, ja das ist das Konto vom Freund von mir. Ich wickele halt öfter irgendwie so Sachen darüber, aber ich so, ja, natürlich tust du das. Ich glaube, hier wird mal eine Meldung.

Ja, das klingt vernünftig Weil das war schon irgendwie so, roch schon mehr so nach Identitätsdiebstahl. Nun gut, genug gefachsimpelt.

David: Wollen wir das mit dieser Geschichte machen? Jaja,

Piet: die Leute haben da wirklich, haben da viel Geld für bezahlt, dass die hier auch ein bisschen Geschichte kriegen, da müssen wir jetzt auch mal [00:20:00] was liefern.

David: Ja gut, dann fangen wir wie üblich damit an. Was haben wir denn letzte Woche gelernt, Piet?

Piet: Ja, gelernt haben wir, was wir gelernt haben da kann ich mich wirklich nicht danach erinnern Keine Ahnung was ich erzählt habe letzte Woche. Ich kann versuchen zusammenzufassen was in der Geschichte passiert ist Es sind zwei, ich würde sagen, medium miteinander korrelierende Dinge.

David: Ja, dann schimpfe ich jetzt ganz doll, dass du ersteres nicht kannst und nehme zweiteres. Das

Piet: gehört eigentlich schon auch dazu, dass wir nicht mehr wissen, was wir letzte Woche erzählt haben. Also, was passiert jetzt? Nick und sein Kollege, von dem wir immer noch nicht den Namen kennen, sollten dem irgendwie einen Arbeitsnamen geben.

Vorschläge? Ja, weiß nicht. Egal, kommen wir später zu. Auf jeden Fall die beiden sind halt in Amerika unterwegs, machen da ihren Roadtrip, der erstaunlich traurig klingt, aber die scheinen ja irgendwie Spaß dabei zu haben. Von daher passt es gut. Die tigern halt rum von Location zu Location, von der sie immer vermuten dass es irgendwas mit dem Rätsel des Videospiels zu tun hat, hat es dann aber [00:21:00] nicht.

Und trotzdem schaffen sie es dann immer, das wunderschön zu erklären, warum doch irgendwie die größere Verschwörung stattfindet Und ja, tigern da rum. Und zuletzt waren sie, glaube ich, irgendwo an der Ostküste und haben sich vor irgendeiner Firma aufgehalten die umgezogen. Also die ja nicht mehr ist, aber die irgendwie was Wichtiges beitragen können.

David: Datacorp, der Hersteller von dem Originalspiel, das sie da hingebracht hat, hier Dingsbums über Ovo Moskau. Genau. Und wir haben die beiden zurückgelassen, als sie ganz, ganz gegen ihre Natur, weil sie sich ja normalerweise vom kleinsten Hindernis aufhalten lassen, also irgendwo ist ja ein Schild hier geht es nicht weiter und dann sind sie so, okay, dann geht es hier wohl nicht weiter.

Wir machen ein Bild von dem Schild und machen was anderes. Da ist ein Zaun, ah, hier ist ein Zaun ja, machen wir ein Bild von dem Zaun und gehen jetzt. So, und hier ist jetzt halt diese Firma gerade ausgezogen, also wäre das eigentlich so ein klassisches, hier geht es nicht weiter. Dann schauen sie aber am Personalausgang und da steht eine Kiste und die...

Unter Aufbietung aller ihrer kriminellen [00:22:00] Energie schnappen sie sich die jetzt. Die Kiste ist sehr sehr leicht, aber es ist definitiv was drin. Und ja, eigentlich um Spannung aufzubauen wollen sie das erst heute Abend im Hotel irgendwie aufmachen, aber das schaffen sie natürlich nicht, deswegen machen sie im Auto auf.

Stellen fest, da drin ist Papier,

Piet: aber nicht irgendwelches Papier. Ja genau, das waren diese Lochkartendinger. Lochstreifen. Also nicht das, was danach kam. Ich

David: weiß

Piet: gar nicht ob das danach kam. Dieses langen Dinger ne? Ja, ja genau. Das ist so. Lochkarten waren vorher und dann Lochstreifen hast du bis, traurigerweise muss ich halt wirklich sagen, bis 2025 genutzt weil es bis heute in Verwendung ist.

Ernsthaft? Wo? Ja, kann ich nicht sagen.

David: Okay. Ja, für alle, die das nicht aus eigenem Leben kennen, weil sowohl bei Lochstreifen als auch bei Lochkarten ist das Konzept dass die Position von Löchern in Papier bzw. Pappe quasi Bits angibt. Nee, das

Piet: ist nicht, was Lochstreifenpapier ist. [00:23:00] Nee, nee, nee, das ist nicht, was Lochstreifenpapier macht.

Oder wir meinen was anderes. Lochstreifenpapier sind doch einfach diese ewig langen Dinger, die du irgendwann einfach abreißt.

David: Achso ja nee, dann reden wir über andere Sachen, also worüber ich rede ist quasi auch ein sehr langer, üblicherweise im Originalform gerollter Stück Papier und da wird an verschiedenen Stellen Löcher eingestanzt und das ist Programmcode, wie Lochkarten, nur halt in Streifen.

Piet: Ah okay, ja dann reden wir über was anderes. Wie heißt das, was ich meine? Aber was meinst du denn? Du weißt was ich meine. Das ist auch Lochstreifenpapier. Ja, das, was du dieses tausend zum Beispiel tausend Blatt das ist dann so ein zusammenhängender Stapel. Wenn du willst, hast du dann tausend Blätter Papier die an einer Perforation aneinander hängen und dann kannst du irgendwann, wenn das, was du ausdrucken wolltest fertig ist, einfach abreißen In Nadeldruckern war das hundertlose Blätter.

Da drin, ja. [00:24:00] Keine Ahnung, wie das heißt. Altes Druckerpapier Ja, das heißt, wie gesagt, Lochstreifenpapier Nee, Lochstreifenpapier. Kontinuierliches Lochstreifenpapier für Nadeldruck. Ah, okay. So der offizielle Name, wenn ich es kaufen wollen würde, kann ich 1000 Blatt für 8,56 Euro Gut. Wenn ich 10.000 Blatt kaufe, dann nur 7,96.

David: Für die 10.000 Blatt? Oder pro 1.000 Blatt?

Piet: Also je 1.000 Blatteinheit natürlich pro 1.000 Blatt. Das wäre ein sehr witziger Rabatt. Das

David: wäre halt ein

Piet: sehr dramatischer Rabatt Nicht in Einheit weniger, sondern auch in Summe weniger bezahlen würdest. Ja. Ja, dann würde jeder, der nicht die 10.000 Blatt kauft dumm sein.

David: Wenn er tatsächlich Bedarf

Piet: dafür hat, ist er auch jetzt dumm. Kommt halt darauf an, wie groß der Bedarf ist, wenn du Wenn du dann ein Lebensvorrat Papier gekauft hast, kann man schon ganz gut argumentieren dass man das nicht tun soll.

David: Dass so alte Technologie von Privatpersonen benutzt wird ist unwahrscheinlich.

Das heißt, wir reden über irgendeine Art von Entität, höchstwahrscheinlich irgendwelche Firmen. Ergo ihr [00:25:00] Bedarf wird schon da sein.

Piet: Ich glaube tatsächlich, ich hoffe, dass es mittlerweile mehr von Privatpersonen als von Firmen benutzt wird. Auch wenn es immer noch von Firmen genutzt wird, der ein oder anderen.

Aber ich habe auch mal so kalkuliert, da war der Rabatt nicht ganz so gut wie wir ihn jetzt ausgemalt haben. Aber ich habe dann auch überlegt, ach guck mal, Kaffeefilter sind gerade im Rabatt Und wenn ich mehr Items kaufe, dann noch mehr. Und das ist noch kombiniert mit einem Black Friday Rabatt. Huiuiui, ich kann mir jetzt 1000 Kaffeefilter für, ich glaube, 15 Euro oder so kaufen.

Also gute Special-Kaffeefilter und so, die sonst sehr viel Geld kosten. Jetzt habe ich noch irgendwie 950 Kaffeefilter beim Rumpfliegen. Ich glaube, es sind auch mehr. Ich glaube, es waren 2000 oder so, die ich holen musste. Die haben dann mehrere Rabatte gehabt. Du hattest irgendwie 50% Black-Friday-Rabatt kombiniert mit irgendwie so Staffelpreisen, die die hatten.

Und irgendwie alle 10 Stück kriegst du dann nochmal irgendwie. Also es war ein sehr wildes System und... Dann haben wir halt so viel davon bestellt bis wir es ausgemaxt haben. Verstehe. [00:26:00] Also wir haben zu zweit das System gedribbelt, geguckt bis wann ist der maximale Rabatt und haben dann diese Menge bestellt.

Aber blöderweise jeder Ja, das war doof. Zusammen wäre besser gewesen Man hätte ja auch die maximale Menge bestellen können und teilen durch zwei. Hätte ich nur bis zur Rente Kaffeefilter und jetzt nicht wirklich. Also ich werde, glaube ich noch Kaffeefilter vererben.

David: Ja, wobei, so viel ist es ja gar nicht.

2000? Das sind ja, das sind fünf Jahre ungefähr, ne? Bei täglicher Benutzung. Ja,

Piet: das stimmt. Ich benutze die halt nicht täglich, ich benutze die eher so zwei in der Woche. Ja

David: gut, ja gut vielleicht braucht man, muss man sich zusätzliche Anwendungsfälle überlegen. Sind Kaffeefilter nicht wesentlich ein Löschpapier Du kannst also auch, wenn du mit dem Füllfederhalter schreibst mitarbeiten.

Das passiert dann auch einmal alle fünf Jahre.

Piet: Ich habe nie verstanden, wofür ich Löschpapier brauche.

David: Ja, weil du mit irgendwelchen modernen Füllfederhaltern immer in deinem Leben geschrieben hast, wenn überhaupt, altmodische [00:27:00] Füllfederhalter oder halt gar die Vorgänge, irgendwelche lustigen Federkiele, hatten das Problem, dass sie ständig gekleckst haben und dafür hast du dann Löschpapier benutzt um diese Kleckse wegzusaugen.

Piet: Aber dann ist es ja immer noch der Klecks auf dem Papier trotzdem da, nur war er halt trocken. Ja, was gut ist weil du sonst mit deinem gestärkten Hemdarm ihn verrieben hast. Ja, oder man hätte einfach ein bisschen warten können. Ich möchte aber die Unterstellung, ich hätte nur mit modernen Füllfederhaltern geschrieben, möchte ich vehement an dieser Stelle widersprechen.

David: Hattest du was anderes in der Grundschule als einen Lamy-Füller? Die hatten das Problem wahrscheinlich.

Piet: Ist ein bisschen länger als das Grundschulen. Ja, aber jetzt bin ich dann irgendwann auch älter geworden. In der Grundschule hatten wir ab der dritten Klasse glaube ich, erst den Holz-Lami-Füller, den alle haben mussten.

Speaker 3: Ja.

Piet: Eine Zeit lang gab es auch wirklich immer von der Schule Vorgaben, welchen Füller du haben musst, welche Stifte und so, was du haben darfst. Irgendwann war es dann aber auch [00:28:00] erlaubt sich frei einzudecken mit Schreibutensilien wie man das dann möchte. Ja.

David: Und dann hast du einen Federkiel rausgeholt.

Piet: Ich habe tatsächlich auch mir selber aus einer Gänsefeder einen Federkill gemacht, habe den in einem Tintenfass getunkt und damit geschrieben.

Ich hatte auch so einen lustigen italienischen Glasfüller, den du auch im Tintenfass benutzt hast. Ja, das sind so die zwei obskursten Füllfederhalter die ich hatte. Ich mag Füller, ich finde Kugelschreiber furchtbar.

David: Ja, Kugelschreiber sind auch furchtbar, aber es gibt ja diese Tintenballpens, die finde ich cool, mit denen schreibe ich gerne.

Piet: Ja, die sind okay. Also ich bin halt ein Füller-Boy.

David: Und tatsächlich, in letzter Zeit, wenn ich was schreiben muss und Notizen machen muss, dann ist es wieder der Bleistift.

Piet: Verstehe ich, kann ich respektieren.

David: Genau, wir kommen aber mal zu den Lochstreifen zurück. Nein

Piet: Halbstopp,

David: kurze

Piet: [00:29:00] Unterbrechung

David: Okay, ja.

Der Delay ist übrigens unfassbar ätzend. Solltet ihr keinen hören, dann werde ich das alles im Schnitt korrigiert haben. Aber diese Pause benutzen wir selbstverständlich wie ihr alle wisst für einen kleinen Selbstwerbe-Jingle. Jingle los!

War das nicht ein toller Jingle? Und jetzt warten wir wieder auf Pete. Hallihallo. Da ist was, da ist was. Ich sehe was. Hallo. Das ist total krass Wir haben einen fast sechssekündigen Delay.

Piet: Nee, haben wir nicht. Ich bin nur langsam, habe ich doch schon mal gesagt.

David: Ja, aber wenn ich rede und du noch weiterredest, ich fall dir die ganze Zeit ins Wort.

Piet: Ach so, aber das hatten wir gerade die ganze Zeit gar nicht. ist jetzt ein... Oder mir fällt es nicht auf. Nee fällt

Speaker 4: dir nicht auf. Weil du nicht siehst wann hier wer quasi mit Sprache, also du hast ja keine Visualisierung davon.

Piet: Ja. [00:30:00] Lass mal gucken, wie viel, zähl mal. Und ich sage Stopp wenn ich 10 höre und dann weißt du ja, wie weit du wirklich gekommen bist.

Speaker 4: Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun zehn, elf, zwölf dreizehn vierzehn fünfzehn bis fünfzehn.

Piet: Oh, das ist echt viel Delay. Soll ich mal neu starten und gucken, ob es dann besser wird?

Speaker 4: Mhm.

David: Wir

Speaker 4: sind jetzt

David: durchgestaut ehrlich gesagt. Na gut. Du musst den Rest eh im Schnitt korrigieren.

Piet: Ja, ja okay.

Ich dachte nur, falls... Ja, aber dann.

Speaker 4: So, genau. Also zurück zu unseren Lochstreifen jetzt endlich.

Piet: Ja, das liegt am Delay. Wir haben doch Delay. Das bin nicht ich. Das ist die Technik.

David: Deswegen kommen wir nicht zu unseren Lochstreifen.

Piet: Ich wollte es nur klargestellt haben, dass es nicht an mir liegt, sondern an der Technik und jetzt erzähle über die Lochstreifen.

David: Genau

Speaker 4: und jetzt mit dem Lochstreifen sind sie halt im absoluten Nerd-Himmel

David: weil jetzt haben sie wieder eine Aufgabe. Jetzt müssen sie die nämlich irgendwie auslesen und herausfinden, was da drauf ist. [00:31:00] Also brauchen sie ein Lesegerät. Das gibt's natürlich nicht, also müssen sie sich was Cleveres überlegen.

Und was sie jetzt tun ist, und unser Erzähler ohne Namen, der zieht die Arschkarte, der muss jetzt nämlich Fotos machen von den Lochstreifen Und der andere, Nick, schreibt also ein Bilderkennungsprogramm mit dem er halt dann quasi den Lochstreifen digital ausliest. Ja. Genau. Achso ja, der macht keine Fotos sondern halt der scannt ne, und das dauert halt Stunden.

Nick ist irgendwie nach 20 Minuten, keine Ahnung, es gab es damals noch nicht, aber geweibcodet hat, ist er fertig, setzt sich dann irgendwie raus an den Pool in ihrem Billighotel Und ja, unser Erzähler hängt halt stundenlang über so einem Flachbett-Scanner, der mit Geschwindigkeit 0,0001 irgendwie Dinge scannt.

Muss

Piet: man

David: mögen. Und jetzt haben sie halt irgendwie Code auf dem Laptop aber der ist völlig unverständlich Und ganz offensichtlich übersteigt das auch ihr Skillset. Also das ist irgendwas [00:32:00] komisches. Ja, aber mit Hilfe des Internets und irgendwie bla bla bla, also lange Geschichte, kurz gemacht, Nick schafft es irgendwann und stellt fest, dass auf dem Lochstreifen ein Spiel namens Moonlander ist.

Und tatsächlich schaffen sie es auch, das zu kompilieren und dann haben sie halt ein neues Spiel. Yay, neues Spiel. Moonlander war wohl tatsächlich irgendwie so ein... So ein Demo-Ding das mal auf irgendwelchen Messen gemacht wurde, um halt Software zu verkaufen und ich weiß nicht, ob du mal auf so Spiele-Messen warst oder hier, was ist, Cebit oder so, so das Level und ich war ein einziges Mal als Kind Cebit war ich.

Als Kind auf einer CeBIT und hab dann da auch irgendeine Demo gespielt, wo es überhaupt nicht zum Spielen ging, sondern eigentlich ging es darum, halt irgendwie zu zeigen, was die Hardware kann. Das hat mich natürlich null interessiert. Ich wollte die ganze Zeit nur mit diesem Kampfflugzeug rumfliegen.

Und ich war dann auch ein bisschen genervt, weil ich, weiß ich nicht, mein Vater fand es halt cool, mich da sechs Stunden lang zu parken oder so.

Piet: Ja weil die mussten auch immer freundlich bleiben.

Speaker 4: Ja ja. [00:33:00]

Piet: Ja, wir sind immer auf der CeBIT immer nur rumgelaufen, haben die Goodies eingesammelt aber wollten nie mit irgendjemandem sprechen.

David: Hahaha Gib mir den Goodie-Bag. Ja, wir haben voll... Ist mir egal.

Piet: Ja, ich war sechs. Ich hätte eh keine Kaufentscheidung treffen können.

Speaker 4: Durftest du die Goodies behalten? Oder hat dir dein Vater einen kassiert?

Piet: Nö, ich durfte schon behalten, was es da gab.

Speaker 4: Ich auch.

Piet: Da hat sich ja im Zweifel eine zweite Tüte mitgenommen.

Also ich bin da halt hingerannt, hab gesagt, hallo, will jetzt habt ihr was cooles Dann haben die mir irgendwas gegeben und da hat sich auch eine Tüte noch mitgenommen. Also früher waren die Goodies ja auch besser als heute. Auf jeden Fall hatten wir immer so viel Scheiß dass wenn irgendwas gefehlt hat aus meinen Goodie-Bags, mir es nicht aufgefallen ist oder wir da eh fünf von hatten.

Aber was machen die jetzt?

David: Die haben jetzt Moonländer. Jetzt verstehen die auch, warum sie keinen Text aus dem Code ziehen könnten. Das haben sie nämlich am Anfang versucht. Also sie wollten so ein bisschen cheaten. Die wollten eigentlich so, okay, lass mal durchlaufen mal gucken, ob wir irgendwie einen Text [00:34:00] rausziehen können.

Und das hat halt nicht geklappt. Stellt sich raus, ist logisch weil das ganze Spiel nur aus Vektorgrafiken besteht. Das heißt, jede Art von Text... Ist natürlich auch Teil der Vektorgrafik. Und ja, das heißt, es gibt keine andere Möglichkeit. Das ist natürlich jetzt ganz schlimm, als das Spiel zu spielen. Oder die Demo eigentlich vielmehr.

Aber das Spiel ist halt eigentlich total schnell durchgespielt, weil es wirklich nur darum geht. Auf dem Mond mit so einer Landekapsel zu landen. Und das kann man halt irgendwie schaffen oder nicht. Und beim Spielen finden sie Bugs, aber keine versteckten in Realität

Piet: halt eben, ne?

David: Ja, aber man kann nur mit Moon dann kann man nur auf dem Mond landen aber du kannst ja trotzdem in modernen Spielen würde man ja ein paar Aliens einbauen oder so.

Oder wenigstens ein paar Asteroiden, denen man ausweichen muss.

Piet: Ja, ja ich verstehe aber ich fand es halt witzig dass du die zwei Optionen genannt hast die auch genau die gleichen Optionen sind, die ja auch in der Wirklichkeit auftauchen würden. Also entweder du schaffst es oder… Ja,

David: genau. Und sie finden halt kein Easter Egg, nur Bugs.

Das ist halt doof. Tatsächlich machen sie jetzt so ein bisschen [00:35:00] Arbeitsteilung und es passiert das, was eigentlich immer zu verhindern gilt, nämlich Nick fährt, weil die fahren jetzt weiter Richtung L.A. Und unser Erzähler spielt halt auf dem Beifahrersitz am Laptop irgendwie dieses Moonlander-Dings und dann kommen sie halt an und die haben es eigentlich aufgegeben, das Spiel führt nirgendwo hin und guck mal, da hinten ist eine so eine berühmte Arcade, da gehen wir lieber dahin.

Da haben sie auch ein bisschen Spaß, da ist aber nichts drüber Nichts Spannendes und natürlich gar nichts für ihr Rätselspiel oder ihre Schnitzeljagd. Die spielen alles. Sie haben eine eiserne Regel, das machen sie halt nicht. Irgendwas spielen, wo die Hydraulik den Spieler bewegt, was ich irgendwie lustig finde.

Hä? Wie hä?

Piet: Was für eine Hydraulik haben die? Hä?

David: Es gibt da so in Arcade, es gibt da so Spieleautomaten.

Piet: Ah, okay, ja, ja ja ja ja, okay, Spieleautomaten, ja, jetzt bin ich bei dir. Ich dachte jetzt zu Hause, ich dachte, was haben die für ein Couch-Setup?

David: Bestimmt auch. Aber nein, die sind nicht zu Hause, die sind jetzt [00:36:00] unterwegs, die waren die ganze Zeit im Auto nach L.A.

und jetzt sind sie in L.A. angekommen und da gehen sie und da sagen sie, okay, fuck auf das Spiel, wir gehen in irgendeine

Piet: Arcade. Okay.

David: Naja, und die haben jetzt noch ein paar Tage in L.A. Und dann beschließen jetzt, die zu genießen Also gehen auch mal Die gehen sogar mal an den Strand Essen mal was anderes als in irgendeinem Billigdiner und ja, irgendwann, demnächst geht es dann wieder nach Deutschland zurück.

Und am Abend machen sie dann noch so einen Ausflug in die Hollywood Hills und da passiert es dann, also wenn man es nicht besser wüsste würde man sagen, die verbringen einen romantischen Abend zu zweit und hängen da halt irgendwie rum, gucken sich irgendwie... Aus der ferne an und und so weiter und auf dem rückweg bleibt wieder mal ihre karre liegen ja und da heißt halt irgendwie gott verlassen ist und sie nicht davon ausgehen können dass irgendjemand vorbeikommt und ihnen hilft wie sonst immer schauen sie jetzt tatsächlich selber unter die motorhaube Und ja, da fällt ihnen [00:37:00] etwas auf, dass sie ein bisschen schockiert, denn direkt neben der Autobatterie, was dann übrigens auch das eigentliche Thema ist, also die kriegen das Auto dann später wieder dadurch an, dass sie an jedem Kabel wackeln und irgendwie wackeln sie halt am richtigen Kabel und dann springt das Auto wieder an, aber direkt neben der Batterie mit Panzertape festgetackert ist eine Kiste angebracht, eine kleine Plastikkiste, die da definitiv nicht hingehört die auch nicht mit der Batterie in irgendeiner Form verbunden ist.

Und wie gesagt, angeduct-taped ist. Okay. Ja, ganz offensichtlich ein GPS-Sender und sie werden überwacht Das ist wirklich

Piet: komisch. Ja. Also jetzt wirklich, ne? Es ist wirklich nicht deren erfundener GPS-Sender, sondern wirklich.

David: Aber die machen das nicht auf. Das ist halt eine Kiste, die da ist und sie glauben, es ist ein GPS-Sender.

Piet: Ja, aber das ist jetzt schon wirklich komisch dass da so eine Kiste ist am Auto. Also die gehört da nicht hin. An Autos sind ja keine, also an Autobatterien sind keine komischen Kisten dran getaped.

Speaker 4: Hm, jetzt ist aber alles klar. Die sind ja schon mal [00:38:00] liegen geblieben und dann war ja da ein Fremder genau an der Motorhaube und seitdem fühlen sie sich verfolgt.

Zählen wir eins und eins zusammen. Weil verfolgt

Piet: werden.

Speaker 4: Ja, nur wenn man paranoid ist heißt das nicht dass man nicht verfolgt wird.

Piet: Ja, das stimmt. Aber gut, die haben ja auch öfter das gleiche Auto gesehen oder gedacht, es wäre das gleiche Auto. Da waren sie nicht sicher, aber jetzt haben sie ja, also zum ersten Mal haben wir einen tatsächlichen Beweis dass irgendwas komisch ist.

Speaker 4: Ja, und damit alles noch viel komischer wird, in dem Moment, wo sie die Kiste entdecken, in dieser gottverlassenen

David: Gegend kommt natürlich

Speaker 4: über

David: die nächste Hügelgruppe Autoscheinwerfer auf

Piet: sie

David: zu.

Speaker 3: Oh

Piet: oh,

David: sowas von oh oh. Und die natürlich total panik, es wird hektisch an den Kabeln gerüttelt, sie sind kurz davor das Auto stehen zu lassen und einfach wegzurennen und und und und und, aber das Auto kommt unauffällig näher und näher und näher, stellt sich raus, es ist die Polizei [00:39:00] und...

Die fährt dann ihnen vorbei. Aber dafür läuft ihr Auto jetzt wieder, weil sie ja ganz hektisch an Kabel gerüttelt haben. Ja. Aber im Prinzip sind die jetzt absolut nervöse Fraks. Und die ganze Angelegenheit bestärkt sie aber vor allen Dingen in einer Sache, nämlich, also eigentlich nur den Erzähler, Nick hat sich so ein bisschen ausgeklingt, aber unser Erzähler ist jetzt überzeugt okay, ich habe jetzt den Beweis, dass wir verfolgt werden, das heißt, wir müssen irgendwas auf der Spur sein, das heißt, es muss in diesem Moonlander-Dingsbums irgendwas drinstecken.

Und ja, tatsächlich. Dieses Mal ne, erzeugt das noch so ein paar Runden und dieses Mal entdeckt er auch was und es gibt nämlich doch ein Oster Egg. Und das ist nämlich ein, wenn man einen ganz absurden Punkt ansteuert mit seiner Mondlandesphäre und dann da im richtigen Winkel crasht, dann wird eingeblendet Datacore mit Koordinaten.

Okay. Und was jetzt total strange ist. Ist, aber der Erzähler erklärt uns [00:40:00] das mit einfach nur sozusagen Stringenz des Charakters. Nick hat keinen Bock mehr, also Nick nimmt das jetzt zur Kenntnis dass dieses Oster-Eck entdeckt wurde, aber eigentlich hat er keinen Bock mehr, ist jetzt fertig mit der Geschichte und will nur noch nach Hause.

Unser, also Nick schmeißt im Prinzip den Kreuz zu und das ist halt eine ganz seltsame Geschichte, weil, ja es ist wirklich ganz, ganz seltsam weil die ganze Zeit war eigentlich Nick mehr die treibende Kraft und der Erzähler war so ein bisschen die reflektierte Partei die irgendwie sagt, ja ich mach das mit, Nick zuliebe.

Aber jetzt, Nick hat keinen Bock mehr und jetzt wird unser Erzähler die treibende Kraft und sagt halt, okay, nee, wir müssen auf jeden Fall was machen. Und zuerst mal werden die Koordinaten natürlich in Google eingegeben, stellt sich raus, die sind in Grönland und ja, das Erste was unser Erzähler macht, ist einen Flug nach Grönland buchen, aber Nick will auf gar keinen Fall nach Grönland.

Und ja, unser Erzähler ist tatsächlich auch ein bisschen schockiert so wie wir als Leser schockiert sind, weil es ist irgendwie unerwartet. [00:41:00] Und tatsächlich, Erzähler storniert jetzt seinen Heimflug nach Deutschland, bucht halt den Flug nach Grönland. Tatsächlich ist der richtungsmäßig ganz ähnlich wie der eigentliche Flug, weil der Flug jetzt die einzige Verbindung die er findet, ist nach Kopenhagen und von da nach Grönland.

Die Kleinigkeit eines 19-stündigen Fluges. Die reden jetzt auch nicht so weiter drüber, also ihre beiden Flüge gehen auch so ungefähr gleichzeitig vom selben Flughafen, deswegen verbringen sie jetzt halt die letzte Zeit in L.A auch zusammen. Das findet ein bisschen so auf Autopilot statt, also klar, man macht die üblichen Sprüche und man erzählt die üblichen Geschichten, aber eigentlich ist niemand so richtig mit dabei oder mit Herz dabei und der Erzähler beschreibt uns, Das so wie den Unterschied eben zwischen Multiplayer und jetzt sind sie im Singleplayer-Modus.

Also wir bekommen tatsächlich das Gefühl, dass da was zerbrochen ist. Auf der anderen Seite kriegen wir auch den Eindruck vermittelt, dass beide glauben, dass der andere sich kurz verknallt nochmal überlegt. Kleiner Spoiler [00:42:00] das passiert nicht. Beide gehen ihres Weges und Nick ist aus der ganzen Geschichte raus.

Unser Erzähler kommentiert das tatsächlich einfach mit Game over. Ja, und jetzt sitzen die beiden in unterschiedlichen Flugzeugen auch wenn sie grob in dieselbe Richtung sind Und wie es dann das nächste Mal in Grönland weitergeht, sehen wir beim nächsten Mal. Oder Deutschland. Und

Piet: oder Deutschland.

Deutschland. Vielleicht. Nee, aber der andere fliegt ja woanders hin.

David: Das stimmt. Aber ja, wir können jetzt an der Stelle schon sagen, auch von der Art wie bis hierhin jetzt erzählt wurde, dass der andere keine Rolle mehr spielt. Also Nick ist raus.

Piet: Okay, ja, okay. Dann bleibt nur noch der, dessen Namen wir nicht kennen.

David: Ja, der auch keinen Arbeitstitelnamen trägt. Genau.

Piet: Ja, wir überlegen uns was bis nächste Woche. In diesem Sinn und weil wir hier fürchterlich lagen und das eine vernünftige Unterhaltung gerade nicht mehr möglich macht, sage ich ciao, ciao, macht es gut. Gute Nacht, guten Morgen, wann auch immer ihr hört. Wir hören [00:43:00] uns in einer Woche.

Bis dahin.

David: Ciao.