[00:00:00] La la la bla bla bla blub blub blub er hat 10 Turbine, ein Geschichten-Podcast, mit David, der komische Stimmen macht und dem Piet, der sich darüber beschwert. Wo beschwere ich mich denn? Du hast es erwähnt. Das ist quasi eine Beschwerde Das ist für dich schon eine Beschwerde weil man etwas erwähnt. Wenn ich in der Stimmung dafür bin.
Appellohr. Ich habe sehr ausgeprägte Appellohren. Oder ich bin empfindlich. Das kannst du jetzt formulieren, wie du möchtest. Ja, keine Ahnung. Also ich glaube eher zweiteres weil ersteres. Ich glaube, dass viele Stärken in deinen Ohren gehören nicht dazu. Hey, hast du was gegen meine Ohren gesagt? Nur gegen ihre Fähigkeit, Dinge aufzunehmen Meine Ohren sind super, das Problem ist, es kommt danach.
Hast du dafür irgendwie einen Nachweis, dass deine Ohren super sind, oder ist das so eine lame Behauptung? Fühlte [00:01:00] Wahrheit. Und damit die einzige Wahrheit, die es noch gibt. Okay, dann haben deine Fühlis natürlich recht. Oh Gott, ist das ein Begriff? Fühlis? Jaja, ist aber auch schon ziemlich alt. Ja, für mich ist es halt neu.
Ganz neu. Ja... Hättest du mal die Ohren gespitzt die letzten zehn Jahre. Nun ja, QED und so Dann starten wir rein hier in den aktuellen Vorgang. Das ist, wenn man so gar nicht weiß, worum es geht, ne? Dann spricht man über Vorgänge. Ja, ich weiß auch gar nicht, wo ich hier gerade bin. Aber lass jetzt mal hier richtig abliefern, bisschen Performance zeigen und dann, ja, so, ne?
Ja. Beratung kann ich. Ja, die aktuellen Kennzahlen müssen gesteigert werden, verstehst du? Ja. Ich habe letztens ein lustiges Schaubild gesehen, [00:02:00] das Grafen abgetragen hat, Wichtigkeit im Unternehmen und Größe des Monitors. Und wie ist der Zusammenhang Wird der Monitor immer kleiner? Ja, also wenn du nur noch mit dem Smartphone rumrennst, dann...
Bist du halt Babbo. Ja, der richtige Babbo hat eine Assistentin die ihm das Smartphone hinterher trägt. Nee, das hast du dann schon selber und dann kommen dann nur so Nachrichten wie Please fix, send from my iPhone. Ja, dann, also, Überleitung, keine Ahnung. Aber hier Geschichte, Dezazesilus Metellus Musentempel 4, dritte Folge dazu.
Piet holt uns ab, wo wir waren. Go. Dritte oder vierte? Hm, dritter. Ne, ist dritter ne? Ja, dritter. Gut, also, hier, Römerling hängt in Ägypten rum, macht da Römerling-Dinge. Was heißt gestreckten Wein trinken und ... Sich sonst entspannen, ja. Ja, aber das mit dem gestreckten [00:03:00] Wein, das war ja Usus damals, das ist jetzt nicht seine Eigenart.
Das ist ja ein Standardding der Zeit, deswegen wollen wir das gar nicht verurteilen. Ja und der hängt dann auf allen möglichen Partys rum mit seiner Verlobten und irgendwie so einer anderen Trulla, um die er sich kümmern muss. Und wie der Zufall so will, wird ein Philosoph ermordet und jetzt versuchen die rauszufinden warum der ermordet worden ist.
Also er und seine Verlobte. Die andere Tante macht irgendwie... Spa-Wochenende? Ja auch ein guter Plan. Die versuchen das halt rauszufinden, hängen irgendwie bei so einem komischen Kult rum und versuchen da was rauszufinden. Die Spuren sind nicht so besonders gut Aber sie finden halt Standardwerke über Belagerungswaffen und das scheint die heiße Spur zu sein.
Si, Signora. Genauso ist das. Und wir steigen an der Stelle wieder ein, wo sie sich quasi verabredet haben, dass Julia, also die Verlobte, unserem [00:04:00] lieben Dezir Cecilus Metellus und die arme Kraft, indem sie die Frauen befragt. Und wo könnte man das besser tun als auf der nächsten Party? Und natürlich ist die Gastgeberin schon wieder Berenike.
Die aktuelle ägyptische Prinzessin Also die Älteste, diejenige die verdammt dazu ist, ihren sechs Monate alten Bruder zu ehrlichen. So zumindest der dynastische Standardplan. Tatsächlich treffen sie also quasi auf dieser Party ein. Es gibt so das Übliche. Also diesmal ist ein bisschen exaltierter, aber nichts, was man drumherum nicht gesehen hätte.
Tänzer, Theater, Kämpfe Nymphen und Buffet. Dezis beschwert sich natürlich wie immer darüber, dass die Nymphen nicht... Die Nymphen sind nicht nackt genug, die Kämpfer nicht brutal genug, das Theater ist zu griechisch, die... Was heißt nicht nackt genug? Also... Weißt du, wenn die halt nackt sind, dann können die halt nicht mehr machen.
Nein die haben eine besonders verwerfliche Sitte aus dem Osten adaptiert. [00:05:00] Die haben Seidenkleidung an, diese Nymphen Und das ist zwar hinreichend nackt als dass man davon angeturnt wird, aber nicht nackt genug. Und was ordentliche römische Nymphen sind, springen die halt einfach nackt durch. Okay, also er ist halt schon sehr aufgeregt die Nymphen zu sehen, aber beschwert sich auch, wedelt mit dem Schwänzchen oder wie zeigt sich das?
Ja, vermutlich. Aber wäre der sonst größer oder was ist dann sein Thema? Sein Thema sind wie immer Ordnungsvorstellungen. Es ist halt eine Normabweichung, damit barbarisch. Okay aber wenn es ihm ja trotzdem Freude bereitet, dann... Ja, aber er muss schon meckern Die Römer sind halt irgendwie die Ostdeutschen der Antike muss man halt an der Stelle auch einfach mal sagen.
Oder die Deutschen generell. Ich glaube, beim Meckern tun sich da keine Unterschiede hervor. Geografisch. Meine Wahrnehmung ist eine andere, aber [00:06:00] ich kann vorbelastet sein. Anyway, auf jeden Fall, wenn sich eine Gelegenheit bietet sich zu beschweren dann tut man Dann beschwert man sich. Und in dem Fall halt, nymphen nicht nackt genug, kämpfen nicht brutal genug.
Stirbt nicht mal jemand. Ja gut, das verstehe ich. Also da... Kann ich nachvollziehen, dass man sich da beschwert. Ja, auch sie hat die erste Reihe keine Blutspritzer auf der Robe. Also, das kann ja nichts taugen. Theater zu griechisch, das Buffet zu exotisch. Gibt ein Buffet. Ja, es gibt ein Buffet. Gegen Buffet hat er prinzipiell nichts, aber es ist halt zu...
Also Buffet bedeutet an dieser Stelle zwar schon, dass es so Tische gibt, wo alles aufgebaut ist, aber trotzdem rennen natürlich die ganzen Sklaven rum und verteilen das Essen an die herumliegenden Gäste. Also es ist jetzt nicht so, als müsste man sich pöbelhaft selber bedienen, aber dennoch ist es halt zu exotisch.
Also wer braucht Fasaneneier, wenn man gute Hühnereier haben kann? Ja, [00:07:00] da würde ich ihm nicht widersprechen an der Stelle. Schmecken halt gleich. Es gibt schon einen Unterschied zwischen den, also geschmacklichen Unterschied zwischen den Eiern verschiedener Vögel. Ja, die industriellen Hühnereier schmecken nach Fisch.
Okay, du warst einen komischen Eierlieferant. Du willst mir doch nicht erzählen, dass zum Beispiel ein Wachtelhühner, Enten und Gänseei gleich schmeckt. Gekocht ist da kein großer Unterschied. Also ja, da ist ein Unterschied, aber er ist nicht… Schon. Schon. Finde ich nicht. Gut, aber jede Einschätzung mag sich halt unterscheiden.
Neben den Ohren funktioniert auch dein Geschmack nicht richtig. Wir decken heute Dinge auf. Kaputt Alles kaputt. Ja, mag sein. Dem Dezios ist halt das an der Stelle zu dekadent. Also, bye-bye. Ja, ist okay. Bescheidener Bub. Genau, Römer vom Lande, ganz so bodenständiger Klager, Mittelstand. Ja, genau. Ich [00:08:00] glaube, das erzähle ich nicht genug, aber Dezius so wie alle seiner Klasse, sehen sich ja auch im Prinzip als Bauern.
Also, der römische Adel darf ja eigentlich keinem Gewerk nachgehen, sondern darf ja nur als Bauer irgendwie Geld verdienen, was halt dazu führt, dass sie riesige Anwesen haben, die von Sklaven betrieben wurden und schicken halt einmal mehr den Verwalter vorbei, dass er das Geld einsammelt und damit sind sie dann halt Bauer.
Es ist nicht ganz falsch, was er sagt. Gut, Dezius hat halt nie auf dem Land gelebt, wohnt halt in Rom und geht da auch nicht raus. Ja, verstehe ich schon. Aber es ist nicht ganz falsch, was er sagt. Halt Homeoffice, ne? Quasi, ja. Also ich sage auch nicht, dass er richtig liegt, ich sage nur, das ist nicht ganz falsch, was er behauptet.
Naja, das führt halt aber auch zu so Exzessen, wie, also Bauern haben ja was mit dem Bearbeiten der Erde zu tun. Deswegen ist das Besitzen von [00:09:00] Steinbrüchen, Kohle oder Kupferbergwerken auch völlig in Ordnung weil es ist ja auch quasi Bauerntum Man arbeitet ja auch mit der Erde. Aber Geld dafür zu nehmen, dass man Ware von A nach B bringt, boah, das ist aber barbarisch.
Wer bin ich, ein Händlerpöbel? Ich find's gut, dass Bauern halt irgendwie die Adels... Ding sind. Also üblicherweise würdest du ja, wenn du jetzt Stände sortieren würdest. Ja Bauern ist Übersetzung. Das ist schon eher ein Landbesitzer quasi. Naja, egal, wurscht. Aber so viel zum Selbstverständnis. Unser bodenständiger Mittelständler zieht sich das schon alles rein.
So ist es jetzt nicht. Aber auch nur, weil man halt in der Fremde ist, muss man sich halt auch so ein bisschen an die Barbaren anpassen. Und dann erträgt man das halt. Und Er war ein guter Römer. Genau, auf jeden Fall tut er sich da halt so um. Und ja, was dann Julia halt irgendwie [00:10:00] versucht ist, mit Berenike über, also aus Berenike ein bisschen was rauszukommen sie versucht halt darüber, dass sie über diesen Ataxas-Kult da spricht, also über Religionskrams Aber Berenike wimmelt sie da so ein bisschen ab, erzählt halt nur, wie toll das ist und verschwindet dann mit dem Hinweis darauf, dass, oh, guck mal, eine Katze das bedeutet irgendwas und deswegen muss ich jetzt irgendwas tun.
Das habe ich, glaube ich auch noch nicht erzählt. Tatsächlich wird uns hier in dem Buch erzählt, ich weiß nicht wie historisch korrekt das ist, dass da überall in der Stadt Katzen rumlaufen und die auch total heilig sind. Also so ein bisschen, wie man das vielleicht heute aus Indien und Kühen kennt. Also wenn so eine Kuh auf die Straße läuft, dann steht ja auch in Delhi der Verkehr.
Und so ist das da jetzt hier gerade eben auch. Also wenn eine Katze irgendwo langläuft dann sieht man halt zu, dass man ihr nicht im Weg steht. Detis Kommentar dazu ist nur, ich verstehe nicht, warum sich Menschen kleine Löwen als Haustiere halten. Was ich hier extrem lustig fand. [00:11:00] Ja, das kann man so machen.
So, und dann, naja, und dann, also nachdem die ersten drei, vier Runden Gelage, also Wein, Essen, Wein, Essen, Wein, Essen durch sind, denkt sich Desus naja, jetzt kann ich auch mal aufstehen und so ein bisschen rumlaufen. Und tatsächlich macht er da eine ganz interessante Bekanntschaft, denn er lernt die kleine Kleopatra kennen.
Die zwar erst zehn Jahre alt, aber trotzdem schon total beeindruckend. Also die redet wie eine Erwachsene und vor allen Dingen, was sie jetzt sehr beeindruckend findet, sie spricht halt extrem fließend und extrem gut ausgebildet Latein Äh, was sonst, halt, da wird jetzt im Buch irgendwelche Zeitenfolgen aufgeführt die sie beherrscht die sonst keiner beherrscht.
Also die, laut Dezius auch schon in Rom zu der Zeit keiner mehr beherrscht, außer Dezius wahrscheinlich. Und davon ist sie, äh davon ist er halt sehr angetan und äh das Kompliment ist hier also, weil sie sehr, weil sie sehr, eben sehr römisch anmutet, ist sie sehr beeindruckend. Ja, das, ähm ja. [00:12:00] Und tatsächlich ist er auch super über romische Politik informiert und fragt da so ein bisschen aus und auch das beeindruckt ihn natürlich und naja, Detus macht sich so ein bisschen Sorgen da ist wieder sein Anstandsgefühl als mittelständischer Römer halt getriggert, dass dieses Kind hier auf der Party unterwegs ist und die fängt jetzt halt an so langsam arg wild zu werden.
Party jetzt? Jaja, die Party, nicht das Kind und deswegen will er sie gerne… Auch das kommt vor, auch das kommt vor. Ja, ja, und Decius macht sich jetzt Sorgen um die kleine Cleopatra und sagt deswegen hier, vielleicht gehst du mal lieber nach Hause sozusagen. Und naja, aber Cleopatra winkt einfach ab und sagt, ich hänge immer auf den Partys rum, ist ja gut Kein Laster unbekannt.
Ich finde das alles ein bisschen albern und kann das nicht nachvollziehen, was die da treiben, aber okay. Tatsächlich gibt sich dann auch, ist das der Moment, wo sich ihr Leibwächter zu erkennen gäbe, der sich vorher in den Schatten verbarg, ein 16-jähriger Kampf und [00:13:00] an Leib und Seele gestärkter Makedone natürlich, Apollodorus und er sagt dann, nee, nee die ist schon sicher hier, musst dir keine Sorgen machen, Senator, und jetzt, by the way, kannst du auch mal wieder abbauen.
Naja, und tatsächlich schätzt der Dezius den als nicht ganz unfähig ein und deswegen denkt er sich, ja, dann gehe ich nochmal ein paar Sahneier essen. Die sind jetzt doch gut genug, um gegessen zu werden. Nein, das ist ja, der beschwert sich über das, der isst das alles und der konsumiert alles und nimmt dann einem teil, aber er beschwert sich halt drüber.
Das ist sehr deutsch Ja sag ich ja. Es sind so Leute, die im All-Inclusive-Urlaub irgendwie über die Qualität der Cocktails sich beschweren während sie den zwölften davon um 10 Uhr vormittags trinken. Ja, und nächstes Jahr wiederkommen. Und naja, genau so wie jedes Jahr halt den letzten 20 Jahren. Und das ist ja das wahre Gräuel dann erst, wenn du halt dann wirklich zum 17.
Mal wiederkommst obwohl du dich halt beschwerst weil [00:14:00] jetzt... Klar, wenn du jetzt irgendwo landest, wo es nur scheiß Cocktails gibt, aber du trinkst dann halt für die Wirkung und nicht für den Geschmack, ist okay, aber dann gehst du ja nicht wieder hin. Gut, das können wir dir jetzt nicht vorwerfen ist tatsächlich das erste Mal in Alexandra und in diesem Palast, also das können wir… Da es aber nicht das letzte Mal sein wird, können wir Ihnen den Vorwurf halt doch machen.
Ja. Genau, so. Naja, weitere Erkenntnisse an diesem Abend sind, also das wird dann die liebe Julia irgendwann erfahren. Tatsächlich ist Berenike halt völlig diesem komischen Ataxas-Kult also des Gottes, also Ataxa der Priester Balareman, der, ähm Der Gott, völlig verfallen, die läuft auch durch die Gegend und behauptet dass sie schon quasi mit dem gesprochen habe und er ihr in Träumen erschienen sei und ja, auch dass quasi Ataxas schon viel Leid bei ihr geheilt hätte und all so richtig ein Kram, auch dass sie gesehen hätte, wie der Gott...
[00:15:00] Quasi Wundertaten vollbracht hätte, also das, was man halt üblicherweise so macht, also Blinde wieder sehend, Taube wieder hörend und Lahme wieder gehend, also all diese Sachen, das ist dann auch was dieses Kommentar ist, ja ich wünschte mir so ein Gott würde meinen Knochenbroch heilen, weil es alles Sachen sind, die sich halt wunderbar simulieren lassen.
Und mit zunehmendem Maße eskaliert diese Party. Das ist der Moment, wo Julia sagt, kannst du mich bitte nach Hause begleiten und Destus sich dann ganz reumütig quasi seiner Rolle erinnert und mit ihr zusammen die Party verlässt nicht ohne quasi, das ist nicht ganz klar, dass er wirklich laut sagt, aber er denkt zumindest, schade.
Weil so schlimm dass man, wie gesagt, so schlimm dass man nicht teilnehmen würde, findet er die Sachen halt alle nicht. Nö, aber beschweren muss man sich trotzdem. Ganz genau. Ja, und jetzt auf dem Heimweg werden halt weiter Informationen ausgetauscht. Decius hat im Wesentlichen überhaupt nichts rausgekriegt der hat sich es halt gut kennen lassen.
Aber gut, dass Julia dabei war die hat gearbeitet. Nämlich zusätzlich zum [00:16:00] Gespräch mit Berenike hat sie auch noch mit einer wichtigen politischen Person gesprochen, nämlich der Konkubine des Patischen Botschaft. Oh. Diese Frau ist besonders interessant, zumal sie auch unglaublich gebildet ist, denn sie ist eine gebildete griechische Hetaira, einer der großen griechischen Exportschlager also eigentlich sogar Athena-Exportschlager der Zeit, näher an so einer japanischen Geisha als an einer Straßenprostituierten auch wenn das natürlich auch dazu gehört.
Extrem gut ausgebildet und deswegen halt auch für so etwas wie Philosophische Gespräche zu gebrauchen, auch gerne wegen der Fähigkeit des Schreibens und des Lesens als Sekretärin quasi eingesetzt. Und genau diesen Job hatte diese Frau hier für den Patischen Botschafter auch. Zumal der Patische Botschafter halt weder irgendwas Ägyptisches oder noch irgendwas Griechisches oder gar Latein spricht, weswegen sie all diese Sprachen für ihn übersetzt.[00:17:00]
Das Paterreich, wenn ich gerade nicht völlig liege ungefähr auf dem Gebiet des heutigen Irak. Genau. Und sie ist deswegen eine wichtige Quelle weil sie halt wegen ihrer Sprachfähigkeiten für diesen Herrn Botschafter halt die komplette Korrespondenz übernommen hat. Besonders die griechischen Dokumente.
Und was jetzt eben spannend ist und warum das relevant ist und wie quasi Julia auf sie gestoßen ist, ist, dass sie sich eben bestens erinnert einen Text unseres toten Philosophen oder vielmehr ein Schreiben halt übersetzt zu haben. Und dieser Text enthielt nicht nur quasi Nachrichten, sondern eben auch Konstruktionszeichnungen dieses Effekrates eben und ja, die Konstruktionszeichnung, es wird an der Stelle nicht richtig gesagt, aber wir werden natürlich im Glauben gelassen, dass es sich dabei um Belagerungswaffen handelt Gesagt wird das nicht, weil das halt nicht ausgesprochen wird an der Stelle, es ist [00:18:00] wirklich nur die Wille mit der Sprache nicht raus.
Und dafür ist unser toter Philosoph eben von dem pathischen Botschafter auch bezahlt worden. So, und jetzt haben wir, und jetzt, das ist vielleicht für das Verständnis noch wichtig, neben Ägypten das ja quasi, ja, ein Vasallenstaat ein Vasallenstaat Roms ist, aber was halt trotzdem eine fette Beute für jeden römischen Feldhahn war, ist der zweite große Preis, im Gegensatz zu sowas wie Gallien oder so, wo halt nichts ist.
Also da ist keine Zivilisation, da gibt es keine Paläste zu erobern da ist halt Wald oder gar Germanien, da ist ja noch weniger, ist Patien so richtig fette Beute und halt an den Grenzen des Römischen Reichs. Das ist so, da sind Paläste aus Gold gebaut. Da kann man richtig, richtig Kohle abziehen. Die Herausforderung ist, dass die Römer das schon seit, naja locker 100 Jahren immer mal wieder probieren und es klappt nicht so recht.
[00:19:00] Weil die Paläste aus Gold haben und dementsprechend vermutlich auch Armeen. Genau die haben Armeen, besonders berühmt für ihre berittenen Bogenschützen, die halt, die zwar, wenn sich so eine römische Kolonne irgendwie einigelt, denen nicht so furchtbar viel Schaden machen können, aber eben auch dafür sorgen, dass die sich nicht von der Stelle bewegen können, weil wenn sie nicht eingeigelt sind, dann… Machen die aber.
Dann macht es aber, genau. Das heißt, es ist nicht so günstig und so furchtbar viel Kavallerie haben die Römers halt nicht, um was gegen die zu machen. Und wenn, dann sind das ja immer Hilfstruppen a.k.a Nicht-Römer, die sie angeheuert haben. Und davon gibt es in der Gegend halt nicht so viele. Da muss man dann, was sie später tun werden, lustigerweise, also die Römer sind ja große, große Logistiker.
Also die machen ja tatsächlich so Sachen wie... Berittene gallische Einheiten irgendwie quasi in den Orient verschiffen damit sie da für sie als Hilfsgruppen kämpfen und so Geschichten. Also die schieben ja in ihrem quasi das ganze Mittelmeer [00:20:00] umreichenden Reich tatsächlich ständig Leute hin und her.
Irgendwas musst du ja tun. Sonst wird denen langweilig und dann machen die Unfug, die Gallier. Ja tatsächlich gab es, aber das hat nicht so lange gedauert tatsächlich gab es auch so Umsiedlungssachen. Nehmen wir mal drei Dörfer Gallia und pack die mal irgendwie ins heutige Tunesien. Und dafür nimmst du ein paar Leute aus Tunesien und wirfst die nach Jerusalem.
Und von da nimmst du ein paar Leute, die wirfst du irgendwie nach Griechenland. Und warum? Um sozusagen lokalen Unfrieden zu stiften tatsächlich. Also auch damals mochte man keine Ausländer Ja, ja, klar. Out- und In-Group hat immer schon funktioniert. Ja und die Geiger waren auch angepisst wenn die in Tunesien angekommen sind, weil ihnen war viel zu warm.
Genau, genau. Und dann haben die sich lieber erstmal, ne, aber dann konnten die sich halt nicht, auch weil sie die Sprache nicht so richtig konnten, halt auch nicht alle gegen Rom verbünden, sondern waren damit beschäftigt sich irgendwie über Kleingarten-Grenzen zu prügeln. Ist gar nicht so [00:21:00] dumm. Ja, von nichts kommt nichts.
Das Imperium kam nicht von umsonst ne. Und zwar nicht alles Straßenraum. Es ist halt einfach schon überraschend weil wir lernen so viel darüber, was die Römer ja irgendwie gemacht haben. Und vieles davon war halt ziemlich dumm Und dann kommen die mit so etwas Smartem um die Ecke. Nee, Praktisches haben super viele Schlauen gemacht.
Das waren ja immer alles total starre Haltungen. Das ist ja das, worüber wir uns ja die ganze Zeit lustig machen. Ja, aber wenn ich das vergleiche mit der heutigen Zeit, wir haben heute auch sehr viele Menschen mit starrer Haltung, hapert dann nur an den praktischen Dingen. Ich wäre ja fein damit, wenn das heute auch so funktionieren würde.
Du hast halt Leute mit starrer Haltung die dann praktisch irgendwie coole Dinge hinkriegen. Das scheint ja nicht mehr so zu funktionieren. Naja, es wird schon viel Praktisches gemacht. Also auch wenn die Leute die ganze Zeit meckern, meh, meh meh meh meh meh ich will weiterhin alte Dinos verbrennen, meh meh meh meh meh meh, setzen sich halt trotzdem eine Solaranlage aufs Dach.
Ja, manche. Die, die das verbrennen wollen, halt nicht [00:22:00] unbedingt, außer sie müssten halt. Ja aber auch damals waren ja nur einige, die die schlaue Sachen gemacht haben. Der gewöhnliche Römer auf der Pferdestraße oder so, der hat auch nicht verstanden, warum er jetzt sitzt Warum es im Payments Geld dafür ausgibt, um Gallia von A nach B zu schiffen, dieses Barbaren.
Aber das fand er irgendwie okay, oder nicht? Ja wahrscheinlich hat er es erstmal nicht gewusst und wenn, dann hätte er sich wahrscheinlich aufgeregt. Ja okay, also ist alles wie immer. Glaub schon. Ja, hätte ja sein können, dass es irgendein Geheimnis dann gab, was die Römer halt hatten, ne? Aber selbst die, die rüber die schlaue Dinge gemacht haben, hatten eine sehr starre Haltung.
Und das ist ja, was dann nicht funktioniert. Ja, aber nur wenn sie diese starre Haltung hatten und halt das an den Tag legen, was wir heute Kulturimperialismus nennen würden. Deswegen haben sie ja Fortschritt gebracht. Und deswegen gab es auf einmal irgendwie in Londinium warm Wasser, was es vorher da nicht gab.
Wussten die nicht zu schätzen, die Londoner [00:23:00] Ja, da gibt es übrigens später die total lustige Geschichte, also nach dem Untergang Westrom, so 500 Jahre später, dass Leute tatsächlich, also weil dann ja immer noch römische Ruinen oder unter manchen großen Wohnhäusern dann halt irgendwie noch, Wo Bäder waren, noch römische Malereien und so vorhanden waren, dass Menschen wirklich dachten damals, dann im Mittelalter, dass es früher eine Rasse von Riesen gab, die Dinge gebaut haben und die wussten und die breiten Bevölkerungsschichten wussten überhaupt nicht, dass sie mal römisch waren.
Warum gingen die von Riesen aus? Keine Ahnung, weil irgendjemand sich die Geschichte ausgedacht hat, I don't know. Ich dachte, die haben, weiß nicht, die Römer so groß gemalt. Ich weiß es nicht. Also die dachten, die Römer waren Riesen. Ja, nein, irgendein Fairytale-Volk halt. Cool. Naja. Genau, naja, denkt sich jetzt auch Dezuz.
Also wir sind an der Stelle, dass sie jetzt irgendwie wissen, okay, die Pater, also die Pater haben was damit zu tun. [00:24:00] Belagerungswaffen und Pater, das klingt schlecht für Rom. Stell dir vor, die blöden Bogenschützen können jetzt auch noch Festungen einnehmen. Das wäre schlecht. Weil das können ja so berittene Reiter normalerweise halt nicht.
Machst halt eine Mauer irgendwo hin und dann tanzen die zwar drumherum aber die kommen da nicht durch. Deswegen ist das jetzt, Dezos ist jetzt höchst alarmiert und muss jetzt ganz dringend aktiv werden. Weswegen er folgendes tut. Er geht am nächsten Tag wieder ins Museum und sagt, Hallo, hallo hallo ich brauche mal das Buch das der Tote sich ausgeliehen hat.
Ja, okay, das mit den Belagerungswaffen. Ja, ja, genau das. Ja, ist sehr wertvoll, das geben wir nicht aus der Hand. Alles klar, ich nehme das mal mit. Ciao. What? Ja, der leitet das Buch jetzt aus. Ja, aber wieso kann er das, wenn die sagen nein Weil ein Römer ist. Und formal juristisch weil er jetzt ja Sonderbeauftragter des ägyptischen Königs ist.
Da hat er halt irgendwie das Siegelein vorgeholt gesagt, königliche Autorität und dann geht eh alles. Ich will auch so ein Siegelein. Von welchem [00:25:00] König Wir haben keinen. Weil von irgendeiner Instanz die mächtig genug ist, als dass ich dann alles machen kann, was ich will. Hm... Das Konzept mit dem Rechtsstaat und dass niemand über dem Recht steht, ich weiß nicht, ob wir das nochmal wiederholen müssen.
Du stehst ja nicht über dem Recht, du hast ja Sonderbefugnisse stattfindet. Ja, es gibt ja durchaus Menschen, die mit einem Siegelein winken können und dann Sonderbefugnisse haben. Ja, aber auch nur in engen Grenzen, also als wichtiger… Ja, mal mehr, mal weniger eng. Ja gut, du kannst über rote Ampeln fahren, das kommt schon mal vor, nicht?
Aber jetzt jemanden umhacken ist für niemanden okay. Weiß nicht. So, außerdem geht es ja jetzt auch nicht um Umhacken aber jetzt irgendwo reingehen und sagen, hallo, ich nehme das jetzt mit. Also wenn du jetzt Sonderermittler für irgendwas bist, dann kannst du halt schon sagen, so hallo, das ist hier Beweismaterial.
Ja brauchst du einen richterlichen Beschluss. Ja, dann würde ich den in Blanco [00:26:00] haben. Einfach für alles. Dieses Mittagessen ist ein Beweismittel, ich nehme das jetzt mit. Hier. Ja, also du kriegst ja, es ist wie so ein Rezeptblock, weißt du einfach schon vorgestempelt. Du kriegst so einen Batzen, so einen Stapel Zettel da steht richterlicher Beschluss, hier Beweismaterial einkassieren.
Oder nein, besser, dann steht da hier Beweismaterial einkassieren, die Person einkassieren, Wohnung durchsuchen, was du halt so brauchst bitte notwendiges ankreuzen und da ist halt schon der richterliche Stempel. Ciao. Ich vermute einen richterlichen Beschluss zu kriegen ist... Das ist wahrscheinlich für die meisten unwesentlich schwieriger als das, was ich gerade beschreibe.
In der Tat leider scheint das so zu sein, vor allen Dingen für so Dinge wie Telefonüberwachung. Vermutlich reicht es dann, dann rufe ich an und sage, hallo, ich brauche das. Dann sagt der Richter ja, ja hier. So, dann kann er mir das auch direkt unterschreiben. Es scheint tatsächlich eher so zu laufen, dass da irgendwie so ein riesiger Stapel kommt mit quasi Faxanfragen.
Dann der Richter einen [00:27:00] noch viel größeren Zettel nimmt, den um diese Stapelfachse drum rumwickelt, da oben drauf sein Willhelm macht und damit sind die alle abgesichert. Es ist erstaunlich effizient und es wundert mich, dass es so läuft. Na gut, er hat kein einziges davon gelesen und dann schreibt er halt tatsächlich alles.
Ja, und mein... Meine Vorstellung wäre, er muss trotzdem jedes Einzelne unterschreiben. Das weiß ich Das wieder eine Tatsache dass er nichts davon gelesen hat. Ich glaube, der muss sich doch alle unterschreiben. Der kann die nicht, den ganzen Stapel Weil du musst ja, wenn du dann zur Maßnahme gehst, musst du ja mit dem unterschriebenen Zettel halt winken.
Ich weiß nicht, ob es da nicht so Vervielfältigungsmechanismen gibt. Es gibt ja schon seit Ewigkeiten diese Unterschriftenautomaten. Ob das dann nicht darüber läuft. Keine Ahnung, das kann ich dir nicht sagen. Egal der Dezios, also um jetzt doch nochmal quasi mit der Story weiterzumachen. Der Dezios hat sich jetzt also dieses Buch ausgeliehen.
Außerdem sagt er jetzt, Hermes, einmal bitte meine Jagdausrüstung fertig machen. Geht zu seinem Onkel, sagt, ich brauche ein paar Tage frei, ich gehe auf die Jagd Ich habe jetzt Lust, Leoparden zu erschießen. [00:28:00] Ciao, ne? Okay. Ja, und so wie du reagieren alle, alle wundern sich. Erstens hat Decius das noch nie gemacht.
Also er hat auch noch nie... Was, jagen? Ja. Okay. Naja, jagen in diesem Zusammenhang bedeutet halt quasi tatsächlich extrem entbehrungsreich, nur mit irgendwie fünf Dienern auf einem sehr kleinen Boot und nur einem sehr kleinen Zelt irgendwie in der Pampa zu sein. Das klingt jetzt ja einfach mal nach gar nicht nach Decius.
Warum hat er kein größeres Boot? Weil da, wo man jagen kann, also die Flüsse so flach und klein sind, dass größere Boote nicht gehen. Das ist ja voll scheiße. Ja, so und deswegen wundern sich alle, weil erstens hat er noch nie jagen, zweitens hat er immer gesagt, jagen ist scheiße und drittens ist es total entbehrungsreich.
Wie gesagt, nur wenige Sklaven und man muss, Quasi fast selber arbeitet. Und ja, und generell alles sehr undezushaft. Aber das macht er jetzt. Alle sind verwirrt und naja. Genau, so. Okay, geht er wirklich jagen oder ist das sein Masterplan? Er geht jetzt, also er schwingt sich [00:29:00] jetzt auf das Boot. Die fahren da hin, wo man jagt Also er geht jetzt jagen.
Zum Buch, in dem findet sich nichts spannend. Darüber ist Dezos zwar ein bisschen enttäuscht wundert sich aber nicht, weil er nur eine... Das hat er mitgenommen. Ja ja das hat er auch mit dabei, ja, ja ja Ist der deppert? Warum? Du nimmst ein sehr seltenes sehr wertvolles und ich vermute in damaliger Zeit, so wie auch jetzt, sehr empfindliches Buch mit auf ein kleines Boot irgendwo in Tümpel.
Ja, das Ganze macht er, weil er halt davon ausgeht dass das Buch in irgendwelchen Geheimmarkierungen schrift. Ding siehst irgendwas, die genauen Hinweise erhält, wo er hin muss. Und deswegen will er es kaputt machen auf der Jagd? Er will es nicht kaputt machen, aber er würde es billigend in Kauf nehmen.
Aber warum fährt er denn auf die Jagd Steht in dem Buch irgendwas von Fahr auf die Jagd oder was ist da mit dem los? Nein, dazu kommen wir ja gleich. Warte doch mal eine Runde. Aber ja... Nein! Okay, also die Verbindung, warum er auf die Jagd geht, ist folgendes Das weiß er schon, weil er sich ja [00:30:00] monatelang im Land rumgetrieben hat auf seinen Lustreisen.
Der weiß, dass die Pater diverse, also der patische Botschafter vielmehr diverse Landgüter unterhält und er weiß auch von einem Landgüter Gut, dass direkt in der Nähe zu einem Übungsmilitärgelände der Makedonen ist. Auf diesem Übungsmilitärgelände der Makedonen hat er Belagerungsmaterial gesehen. Und was er jetzt checken will, ist, ob nicht die quasi Pater und Makedonen irgendwie, weiß nicht, gemeinsame Militärübungen machen, irgendwie Material austauschen oder sonst irgendwas und er hat halt den Verdacht, dass das da in der Nähe halt der ideale Ort wäre.
So und um jetzt unauffällig da hinzukommen sich das anzugucken geht er halt jagen und er glaubte jetzt, dass in diesem lustigen Büchlein dass eben ja von dem Toten von A nach B gegeben werden Sollte, oder so vermute er es zumindest, irgendwelche Geheimzeichen, Markierungen, also irgendeine Art von Geheimsprache enthalten [00:31:00] ist.
Zu seiner großen Enttäuschung ist das in dem Buch nicht der Fall. Das liegt aber daran, dass das nur eine Kopie ist, wie er feststellt und eben nicht das wertvolle Original. Ist immer doof wenn man die Kopie hat und nicht das Original. Genau, so, und deswegen glaubt halt, ja, es ist so ein bisschen, sagen wir mal, ein, ja, vielleicht nicht unbedingt ins Blaue, aber ein bisschen bisschen eine vage, zusammengeräumte Theorie in der Hoffnung da jetzt einfach mal so random vorbeizugehen und irgendwas zu sehen, aber das ist jetzt halt die Idee, so, na, und die sammeln jetzt halt ihr Zeug zusammen, ab geht's zum Haaraffen, tatsächlich besorgen sie sich äh Den befinden sie im Hafen und das wird eben ihr Schiffsführer jemanden der auch schon, und das ist das nächste Indiz dass sie auf der richtigen Spur sind, findet sich dort ein Bootsführer der den Ephigratis also den toten Philosophen regelmäßig auch zur Kontrolle von [00:32:00] Pegelständen an Staudämmen gefahren hat.
Und was sie dem jetzt sagen ist, bring uns mal dahin wo du den Ephigratis zuletzt hingefahren hast. Stellt sich raus, das ist exakt ziemlich genau die Nähe zu diesem Landgut. Oh oh. Ja genau. Also das hat Dezios im Prinzip auch schon erwartet aber ist natürlich eine schöne Bestätigung dass da jetzt doch irgendwie was im Busch ist.
Oder er mochte Jagen. Oder er mochte Jagen, ja. Das fragen sie den Bootsführer tatsächlich sogar, aber der hatte gar kein Jagdmaterial dabei. Also wahrscheinlich nicht. Oder er war so gut wie Dezius im Jagen. Also er mochte das schon, aber... Und hat halt geguckt dass die Leoparden von alleine umfallen.
Vielleicht hätte er Fotosafari gemacht. Leopard stehen bleiben, ich musste sie eben zeichnen Geht es ein bisschen langsamer, bitte? Zum Beispiel, oder? Ich gesagt, nicht blinzeln Er hat den Leoparden vielleicht dann nicht gezeichnet, sondern einfach gesehen, hat sich daran erfreut dass er den Leoparden gesehen hat, hat dann Peng gemacht.
So, jetzt habe ich dich erschossen ohne ihn zu erschießen. [00:33:00] Das ist die viel bessere Art zu jagen. Das stimmt, allerdings hätte er gerade eher Boing gemacht als Pecken. Ist ja egal, welches Schießgeräusch er gewählt hätte. Ist halt rund 1000 Jahre vor der Erfindung des Schießpulvers in Europa. Deswegen hätte er ja Pfeilgeräusche gemacht.
Okay, ist ja egal. Es ändert ja nichts an dem Punkt. Vielleicht hatte er Kontakt mit Menschen aus dem fernen Osten und dementsprechend kannte er Schießpulver. Dann sind es immer noch 600 Jahre. Na gut. Vielleicht hatten die das auch schon vorher, nur nicht verraten außer ihm. Weil der macht ja in Belagerungswaffen.
Genau. Das ist natürlich möglich. Genau. Kein Pfeil. Was für ein Pfeil macht Boing? Was ist Boing für ein Pfeil? Na ein Comic-File. Die machen immer Boing, wenn sie einschlagen. Bin mir da nicht so sicher, ob das... Was für ein Geräusch machen sie denn in deiner Vorstellung? Ja, der macht dann so... Okay, das ist, wenn er fliegt Und wenn er einschlägt?
Ja, ja. [00:34:00] Gar keins. Klar, dann macht's Flop und dann macht's weil der Schaft wackelt, Boing. Ja, okay, möglich. Also es scheint mir nicht ganz falsch, was du sagst. Gut, dass wir hier die wichtigen Themen klären heute. Genau, so, also die kommen jetzt an dieser Stelle an. Das ist übrigens auch sehr auffälligerweise direkt in der Nähe eines, ähm eines, äh Piers, das dann eben ganz offensichtlich zu einem adeligen Landgut gehörte Dezuz weiß ja schon, wem das gehört und was ganz spannend ist, was sie halt vorher nicht wussten und die Wege die sie gefahren sind, sind auch wirklich nur für kleine Boote gut, aber es stellt sich raus, zu diesem Pier würde man über andere Wasserwege, also linksrum statt rechtsrum, auch mit großen Schiffen kommen, die schwere Lasten transportieren können.
Deswegen auch der sehr große Pier. Ja klar ist er jetzt angepisst weil dann hätte er das gewusst dann hätte er ja mit großer Bagage ankommen können. Ja. Warum weiß das keiner, hä? Ja [00:35:00] die wussten ja nicht so richtig, wo sie hinwollen. Der Dezios hatte sein Ziel mal auf einer Karte geguckt, hatte da halt festgestellt laut Karte nur kleine Wasserwege dahin.
Und ja, dass es quasi einen anderen großen Weg gibt, stand halt nicht auf dieser Karte drauf. Und dem Bootsführer, der es wahrscheinlich gewusst hätte, dem haben sie ja nicht gesagt, kannst du auch ein großes Boot besorgen, sondern der hat gesagt, nimm das Boot, das du hast, kannst du uns da hinbringen. Und der hat gesagt, ja klar.
Also ein typischer Fall von halt nicht hinreichend drüber geredet Aber bei Lichte betrachtet ist das kleine Boot für die Unauffälligkeit auch besser. Aber sehr unkomfortabel. Das stimmt, aber wenn wir den Dezus jetzt mit 2000 Sklaven aufkommen und erstmal am Schluss ein riesiges Lager aufbauen lassen, dann würden die halt relativ schnell merken, dass er da ist.
Ja, aber es wäre komfortabel für ihn. Das stimmt. Da aber man ja für die Mission auch mal Opfer bringen muss und der Dezius... Nur weil er es nicht wusste. Nur weil er es nicht... Hätte er es gewusst hätte er niemals das kleine Boot genommen. Das stimmt. [00:36:00] Aber das ist ja die nächste sehr mittelständische und sehr römische Eigenschaft.
Wenn die Würfel einmal gefallen sind, dann redet man sich das natürlich insofern schon als... Stopp stopp, warte. Komm gleich zurück. Alles klar, bis gleich. Teile ihn mit Freunden und verbreite die Erzählfreude.
Scheint falscher Alarm. Hm, gut. So, aber was sehr römisch und sehr mittelständisch ist, ist, dass wenn die Würfel einmal gefallen sind und die Situation ist, wie sie ist, man sich das natürlich dann insofern schön redet als dass man das immer schon so gewollt hatte, dass es exakt nach Plan läuft und dass eben eine ganz eigene, sowohl quasi Selbstaufgabe Als auch Leistung.
Ja, verstehe ich. Das ist, was der Dezis jetzt auch macht. Und weil er das jetzt auf die Spitze treiben will, also der Bootsführer wird weggeschickt. Man entscheidet sich jetzt also, dass er ihn am nächsten Tag wieder abholen soll. Und das heißt, sie treffen tatsächlich die freiwillige Entscheidung, jetzt quasi in der Wildnis eine Nacht [00:37:00] ohne großartige Unterstützung zu kampieren.
Wow. Ja, und das ist quasi, also, der geht jetzt zelten. Wie unkomfortabel ist das denn? Sehr. Ja. Also zelten also muss man wollen. Also die Entscheidung zum Campen ist gefallen. Und bevor sie aber anfangen die Zelte aufzubauen, gehen sie halt schon erst nochmal so ein bisschen auf Erkundungstour. Und tatsächlich im Dunkeln pirschen sie sich jetzt an das Adelisanwesen heran Und hier ist quasi Dezus Bauernseele das erste Mal beleidigt denn das ist super fruchtbares Land, aber es wird gar nichts angebaut.
Eine Schande. Darüber kann er sich jetzt tatsächlich die nächsten Stunden, während sie in der Dunkelheit rumtapsen komplett echauffieren. Also nicht, dass Dezus hier jemals irgendwas angepflanzt hätte, aber... Das Prinzip ist ihm klar. Ja, am Ende treffen sie tatsächlich auf einen [00:38:00] Exerzierplatz voller Belagerungswaffen.
Die Anwesenden und die Sache bewachenden Soldaten sind Ägypter und Mazedonier also Mazedonien. Das ist ungewöhnlich weil die beiden Gruppen sich eigentlich nicht mischen auch wenn sie seit Jahrhunderten nebeneinander herleben. Und ja, jetzt ist natürlich alles klar. Also Der Tote hat die Sachen gebaut und die Verantwortung für den Tod hat natürlich jetzt ganz klar der Besitzer dieses Anwesens Eine kleine Komplikation gibt es noch, das ist gar nicht das Anwesen des Patrischen Botschafters.
Oh, sondern? Ja, das gilt es noch rauszufinden. Und da müssen sie dann quasi, weil es ja durchaus eine funktionierende Verwaltung in Alexandria gibt, müssen sie quasi einmal zum Grundbuchamt, um das rauszufinden. Da stellen sie dann aber sehr schnell fest, dass es jemand ist, den wir auch schon kennen. Ich habe den ohne seinen Namen zu nennen erwähnt.
Es gehört nämlich Fürst [00:39:00] Achillas. Dieses Anwesen. Ah ja. Und ja, das ist der oberbefehlshaber also das ist ägyptischer Adliger und oberbefehlshaber der ägyptischen Armee Das ist der, der schlichtend eingegriffen hat, als der Dezus sich mit dem anführer der mazedonischen Gruppen geprügelt hat. Ja, okay, alles klar.
Dem Jesus wie Schuppen vor den Augen. Also er weiß noch nicht ganz genau, wie die Pater da rein passen Das ist noch so ein bisschen komisch aber offensichtlich haben sich die Mazedonen und die Ägypter jetzt verschworen um die Römer anzugreifen. Das ist jetzt die aktuelle Theorie. Naja, und jetzt glaubt er halt, dass er erstmal genug Informationen hat, um damit seinen Diplomatenonkel behelligen zu können.
Also geht er jetzt erstmal zu Kritikus. Und ja, zusammen grübeln die jetzt also rum. Es ist ein bisschen alles, vieles ist Sehr strange. Also, was man sich erstmal vor Auge führen muss, ist, dass dieses Bauen von so einer riesigen Menge Belagerungswaffen in Ägypten unfassbar scheiße teuer ist, weil Ägypten hat ganz viele tolle [00:40:00] Sachen, hauptsächlich unfassbar ertragreiche Böden, weswegen es die Kornkammer der antiken Welt ist und deswegen unfassbar reich ist.
Aber was es nicht hat sind Bäume. Ja, schwierig. Und in der Mangelung von Bäumen bauen sich holzene Strukturen schwierig. Das heißt, das muss man alles importieren. Übrigens zu der Zeit schon sehr gerne aus gallischen Wäldern. Das ist das eine was strange ist. Also diese ganze Operation ist aufwendig und sie ist Teuer.
Dazu kommen wir gleich zu Punkt 2, der extrem verwunderlich ist. Warum haben wir Römer davon nichts mitbekommen wenn höchstwahrscheinlich irgendjemand riesige Mengen Holz von Gallien über unser Massa nach Ägypten transportiert? Das ist eine gute Frage. Und jetzt kommt es also zu der Situation, dass ganz offiziell auch Rom In der Gestalt von Kretikus ein besonderes Interesse an diesem gesamten Vorgang hat und deswegen bekommt Dezuz jetzt den offiziellen Auftrag die ganze Geschichte [00:41:00] aufzuklären.
Was war der Auftrag vorher? Er hatte keinen. Er ist nur zum ägyptischen König gelaufen, hat gesagt, ich habe Bock mein Hobby zu machen und er hat gesagt, ja, viel Spaß. Okay, also hat er ja schon so ein bisschen Auftrag nur von den Ägyptern. Naja, das Ergebnis war dem ägyptischen König jetzt auch eher egal.
Er hat halt gesagt, tu halt, was du nicht lassen kannst. Kann man jetzt wohlwollend als Auftrag auffassen? Ja, unter der Prämisse hat Dezus ja auch gearbeitet. Genau, jetzt hat er aber einen offiziellen Auftrag Roms und damit wird die Sache jetzt ernst. Und ist nicht mehr so komisches... Rumgehopselt, sondern jetzt ist halt echt alles sehr, jetzt ist instant alles extrem kritisch.
Jetzt muss schnell gehen. Genau, jetzt muss ich, also jetzt kann es halt auch, wo es glatt ist, kann er jetzt rennen. Was heißt allererstes du das Julia zu informieren und die ist natürlich Feuer und Flamme, weil auch sie damit ja jetzt quasi einen Auftrag der Republik Roms hat. Hm, hm. Hm, hm, hm, ja, geht [00:42:00] so, aber lassen wir sie in dem Glauben.
Wenn sie in Rom wäre, dann würde sie jetzt zu Cäsar laufen und dann hätte sie den halt mehr als Dezios. Das dürfen wir nicht vergessen, in der Verbindung ist sie die politisch Mächtige. Aber weißt du, wo die nicht sind? Ja und das ist etwas, was die beide ständig versuchen zu vergessen, sie sind nämlich nicht in Rom.
Genau. Das finden die beide auch nicht gut. Aber sie sind halt, wo sie sind. Genau und jetzt wollen sie halt ganz gar hektisch irgendwie loslegen und Dinge investigieren, aber dann kommt es halt, wie es so kommt, etwas dazwischen Nämlich die früher in der Geschichte angedeutete Information, dass die römische Botschaft natürlich informiert wird, sobald der Gott Balaldingsbums also der Ataxas-Priester, du weißt schon, wen ich meine, Gott, gedenkt mit den Gläubigen und allen anderen zu sprechen.
Und das ist die Botschaft, die jetzt eintrudelt. Da muss man jetzt hin. Da muss man jetzt hin, genau. Glücklicherweise hat Prinzessin [00:43:00] Berenike schon für alles gesorgt und hat jetzt die ganz, ganz großen Sämpfen rausgeholt. Es wird tatsächlich von Landschiffen gesprochen. Also da brauchen, da können dann irgendwie, weiß ich nicht, zwei Dutzend Leute drauf fahren.
Auf dieser Sänfte und 200 Sklaven tragen das Ganze. Also wie ein Bus. Eigentlich ist es ein Bus. Eigentlich ist es ein Bus, ja. Gar nicht so geil, wenn man das... Schon gut, da kann man quatschen Ist nicht so beengt wie bei der Individual Sänfte. Sehr gemütlich. Wahrscheinlich ist ein kleines Buffet aufgebaut.
Ja, schauen wir es uns an. Die Menschen fahren so viel lieber Bus als Auto. Weil Busse sind so viel besser. Ja, aber wenn der Bus, also wie gesagt, das ist jetzt vielleicht die Luxus-Bus-Variante, aber wenn der Bus eine Bar hätte, die gratis ist und man da was snacken könnte und im Zweifel sich auch hinlegen, dann wäre es schon geiler als ein Auto.
Aber zumindest den letzten Punkt, ich glaube, niemand stoppt dich. Kannst dich gerne in deiner lokalen Es gibt überhaupt keine Liegefläche. Boden. Es gibt keine Liegefläche. Dann [00:44:00] drehten halt Leute auf mich, wenn ich das im Bus tue. Ich meine halt schon, dass da ein Bett aufgebaut ist. Ja okay. Also gibt es auch und trotzdem ist Busfahren immer scheiße.
Wo gibt es denn bitte Busse mit Betten? Ganz Südostasien. Ernsthaft? Ja, das ist deren Standard-Nachtbus-System. Wenn du von A nach B willst, nimmst du halt den Nachtbus und hast dann so Liege. Okay. Also hast du halt Betten. War mir unklar. Aber es auf jeden Fall besser, als alleine durch die Nacht zu fahren.
Ich finde Busfahren einfach immer scheiße. Ich bin noch nie mit so einem Nachtbus-Ding gefahren aber Busfahren ist halt immer... Grundsätzlich scheiße. Okay, ja, alles klar. Ich denke ja, es ist immer in Relation zu den verfügbaren Alternativen. Ja, wenn alle Alternativen scheiße sind, heißt es ja nicht, dass die am wenigsten beschissene nicht auch scheiße ist.
War doch nix. Ich streite einfach manchmal und schlafe schon weiter. Es scheint so. Wir kommen auch bald zu einem Ende, wir haben den Absatz noch fertig und dann... Alles klar. Genau, so, also, sie besteigen jetzt also ihre Busse und fahren da jetzt hin. Die Geschwindigkeit ist, wie [00:45:00] du dir vorstellen kannst, nicht sonderlich groß, aber das macht nichts.
Ist ja egal, die haben ja eine Bar. Genau. Sie wollen gar nicht ankommen. Ja besonders lustig ist, der Leto sitzt natürlich in quasi dem Bus mit den anderen römischen Männern und das war nicht klar, dass es eine Bar gibt. Deswegen hat jeder Einzelne von denen mindestens einen Weinschlauch dabei in seiner Tunika und tatsächlich fangen die jetzt an zu saufen.
Jetzt aus der Bar oder aus dem Weinschlauch? Sowohl als auch. Also die Weinschläuche werden glaube ich eher aufgehoben für später, aber so oder so hätten die jetzt gesoffen egal ob es eine Bar gibt oder nicht, das ist was ich sagen würde. Gut, du fährst zu einer Veranstaltung, was, natürlich. Du sitzt im Bus und fährst zum Fußball, was machst du?
Na, nicht mich aus der Bar bedienen. Nee, aber saufen. Ja, ja. Klar. Genau, also wir stellen immer mal wieder fest, es ändert sich einfach nicht irgendwas. Und so, jetzt ist halt eine große Prozession geplant und generell sind sehr viele Menschen eh schon dahin unterwegs, deswegen ist alle die Straßen, Alexander ist dann völlig verstopft alles geht sehr, sehr langsam und es bildet sich eine riesige Menschheit.
Es geht [00:46:00] halt zum, äh zum Tempel des Balal und weil sie halt mit Königs unterwegs sind, werden sie, bekommen sie dann halt auch Sitze in vorderster Reihe, also kommen in den Tempel rein im Vergleich zu den meisten Anderen Menschen, die alle um den Tempel herum stehen. Und naja, auf dem Weg dahin lässt sich Dezius noch zu einer Wette hinreißen, denn er wettet 100 Dinarii, das ist tatsächlich ziemlich viel Geld, darauf, dass der Gott heute gegen Rom sprechen wird.
Und ja, alle anderen Anwesenden halten die Wette. Das heißt, für Dezius geht es um 2500 Dinarii. Das ist so Größenordnung dreifaches Jahreseinkommen Dass er so hat. Ich glaube, jetzt ist er wirklich weg. Alles klar, dann lass uns noch ganz kurz abmoderieren. Mach schon weg. So jetzt ist klar. Alles klar, ich bring es möglichst schnell zu Ende.
Es scheint ja jetzt gerade ein bisschen hickhack zu gehen Jetzt sollte sie wieder schlafen, aber ich habe Angst vor dem Trend. Genau, also Detus geht [00:47:00] diese Riesenwette an. Es sind halt alle Akteure der Geschichte jetzt irgendwie da in diesem Tempel, auch Fürst Achillas und so weiter, Berenike sowieso etc.
Detus kann es sich nicht nehmen lassen, Achillas so ein bisschen irgendwie zu provozieren. Also er spielt dann so an, ja und ja und du spielst ja gerne mit... Weiß nicht, Belagerungstürmen rum und Achillas so, was ich, ein Animal, bla bla bla. Dann kommt aber glücklicherweise der Priester Taxas rein, die Show beginnt und das Thema wird fallen gelassen.
Und tatsächlich ist es jetzt so, dass großes Tamtam gemacht wird. Dutzende Tempelsklavinnen hüpfen irgendwie halbnackt herum. Es wird gefühlt etwa drei bis neun Tonnen Weihrauch verbrannt, laute Gesänge und Melodien erklingen. Und dann ist es tatsächlich soweit und die Lippen des Gottes fangen, also dieser Steinstatue, fangen an sich zu bewegen und der Gott spricht.
Klar undeutlich, verständlich, alle sind schockiert. Und ja, auch wenn der Gott Rom nicht als solches erwähnt, der [00:48:00] Gott spricht übrigens Griechisch, weil das die meisten Leute verstehen. Und so fordert der Gott doch jetzt den Aufstand der Alexandrina gegen die Fremdherrschaft. Und ich meine, wer soll das sein außer Rom?
Und dem Beto ist natürlich total klar, dass sie... Jetzt in irgendeiner Form getäuscht werden. Er versteht nur noch nicht, wie. Tatsächlich ist es jetzt, also Decius freut sich auf allen Seiten. Er hat die Wette jetzt gewonnen, ganz klar. Auf der anderen Seite ist es jetzt absehbar, dass sobald sich diese Botschaft unter dem Mob auf den Straßen verteilt, es doch eher zügig und schnell gefährlich wird.
Das ist der Moment, in dem Achillas um die Ecke kommt und sagt, also Herr Römer, wenn ich Sie wäre … Würde ich ja jetzt ja mal die Beine in die Hand nehmen. Also just to inform you, die Prinzessin und ihre Gäste, aka die römischen Damen, die stehen natürlich unter meinem Schutz und dem Schutz meiner Truppen.
Aber ihr da, nicht. Just saying. Nicht nicht nicht [00:49:00] das, also ich erwähne das nur, ne? Gut. Tatsächlich entspinnt jetzt, also setzen sich jetzt bevor die Nachricht allgemein bekannt wird, die Römers wieder in ihren Bus und lassen sich gegen Botschaft transportieren. Allerdings Überholt sie tatsächlich die Nachricht und es kommt dann tatsächlich dazu, dass diese Barke dieses Landschiff, dieses Riesensänfte vom alexandrinischen Bürgern angegriffen wird und dann findet sich Desus und seine römischen Freunde in der Situation wieder, die ihnen in Rom sehr gut bekannt ist, nämlich sie sind auf der Flucht vor irgendeinem Pöbel.
Steigen dann ab und nehmen die Beine und die Toga in die Hand. Ein bisschen geprügelt wird auch. Letztendlich schaffen sie es knapp zurück zur Botschaft. Hauptsächlich deswegen, weil der Mob noch nicht hinreichend organisiert ist. Bildet sich dann relativ zügig so eine Art Mini-Belagerung der römischen Botschaft.
Da ist man auch schon alarmiert und im Prinzip gewappnet. Also schon mal [00:50:00] alle Türen Fenster verrammelt, solche Dinge. Jetzt wird die Jetzt wird es erstmal, weil sich der Mob noch nicht so richtig zu irgendwas Ernsthaftem durchringen kann, wird die Botschaft nun mal so ein bisschen mit altem Obst und alten Eiern und so Zeug beworfen.
Aber es steht zu befürchten, dass es sehr viel schlimmer kommt und ab das so ist, was genau passiert, ab vielleicht eine Katze getötet wird, was extrem schlimm wäre, all das erfahren wir nächste Woche. Wie töten Katzen ey? Wusstest du gar nicht, dass du so einen Katzenhensch bist? Das ist ja immer für Hunde menschreich.
Geht, Alter. Beide relativ wenig Gefühle aber warum sollten die Katzen töten? Weiß nicht, vielleicht ist die Katze ein unschuldiges Opfer. Es gibt ja viele davon in Alexander Ja, die Katze hat nichts getan. Das stimmt. Vielleicht kommt es ja auch nicht dazu. Und ich habe das nur gefühllos fies geteasert.
Alright. Keine Katzen töten. Macht das nicht zu Hause. Dann bis nächste Woche. Gehabt euch wohl. Bye bye. Ciao, [00:51:00] ciao.