{"\ufeffMH: Apropos Psychologie. Ja, hallo und herzlich willkommen. Ich gr\u00fc\u00dfe dich zu einer neuen Folge unsere Junfermann-Podcasts. Apropos Psychologie, heute zu einem Thema, das sich eher an das Fachpublikum richtet, aber ich denke f\u00fcr uns Laien so einiges abwirft. Es geht um das Thema Existenzielles Coaching. Vielleicht poppt da jetzt eine erste Assoziation bei dir auf, aber was ist es wirklich, was bedeutet es und wie und wann wird es angewandt? Dar\u00fcber spreche ich heute mit Annette F\u00e4hrmann. Sie ist Institutsleiterin der F\u00e4hrmann-Blenke GbR in Wangen im Allg\u00e4u, dem weltweit ersten Institut f\u00fcr Existenzielles Coaching. So, und jetzt bin ich gespannt, Hallo liebe Frau F\u00e4hrmann, ich gr\u00fc\u00dfe Sie sch\u00f6n, dass Sie bei Apropos Psychologie dabei sind.\n\nAF: Hallo Frau Heier und ich bedanke mich ganz herzlich f\u00fcr die Einladung.\n\nMH: Ja, sehr gerne, das Existenzielle Coaching ist ja heute unser Thema, das h\u00f6rt sich, wie gerade schon in der Anmoderation gesagt, erstmal danach an, als wenn es sich wirklich an ein Fachpublikum richtet. Darum jetzt gleich meine erste Frage, k\u00f6nnen auch Laien von unserer Folge heute profitieren?\n\nAF: Mir hat es sehr gut gefallen, wie Sie das in der Anmoderation gesagt haben. Also, ich glaube, es ist tats\u00e4chlich f\u00fcr Fachleute interessant, weil es einfach noch mal neue Ideen, neue Perspektiven gibt auf ein bekanntes Thema. Aber da es ja um im Grunde um sehr menschliche, grundlegende menschliche Fragen geht, ist dieser existenzielle Ansatz nicht nur im Coaching, sondern auch In der eigenen Lebensgestaltung total spannend. Es sind ja immer so Fragen wie: Wie treffe ich eigentlich gute Entscheidungen? Wie gehe ich mit Unsicherheit um? Was ist wirklich meins und was ist mir wirklich wichtig und wie kriege ich das ins Leben? Und solche Fragen betreffen ja nicht nur Coaches oder F\u00fchrungskr\u00e4fte oder sondern jeden.\n\nMH: Ganz genau. K\u00f6nnen Sie f\u00fcr uns einmal ja die Grundpfeiler der des Existenziellen Coachings erl\u00e4utern?\n\nAF: Ja, Vielleicht fange ich mal mit diesem Wort an. Was hei\u00dft eigentlich existenziell? Weil ehrlich gesagt, ich habe mich damit lange schwergetan. Ich fand es einen schwer zu greifenden und auch schwer klingenden Begriff. Und aber in der Auseinandersetzung damit habe ich gefunden, dass der sehr treffend ist. Weil was f\u00e4llt einem ein, wenn wenn man sich fragt, welches sind denn wirklich existenzielle Situationen in meinem Leben? Also bei mir kommt dann sofort die Geburt meines Sohnes und wie der mir auf den Bauch gelegt wurde und diese erste Zeit oder auch wie ich meine Mutter beim Sterben begleitet hab und diese unglaubliche Haltung, die sie da noch eingenommen hat.\n\nMH: Sie ber\u00fchren mich gerade mit Ihren, auch dass sie so Lebenssituationen schildern, die wir im Grunde oder ne \u00e4hnlich erleben.\n\nAF: Ja, und wir erleben die ja als wie wenn wir fast aus aus der aus diesem allt\u00e4glichen Leben aussteigen und so ganz schwingen in diesem ganz bedeutsam lebensnahen manche also viele berichten das. Mir ging das auch so, dass ich in diesem Sterbeprozess richtig Leben gesp\u00fcrt hab. Richtig viel Lebendigkeit auch da drin. Jetzt geht es bei uns aber nicht, nat\u00fcrlich geht es nicht immer um geboren werden oder Geburt erleben und sterben, sondern es geht darum, dieses Bedeutsame, dieses Existenzielle einfach im Alltag vorzufinden, sich dem zu widmen, was diese das Bedeutsame tats\u00e4chlich ist in den Situationen, die uns ber\u00fchren, die etwas mit uns machen, die ein Gef\u00fchl in uns ausl\u00f6sen. Weil die haben immer etwas Wesentliches. und da nicht dr\u00fcber hinwegzugehen, sondern sich an der Stelle tiefer zu verstehen oder Menschen zu helfen, sich darin besser zu erkennen und auch die eigene Urteilskraft da dr\u00fcber zu sch\u00e4rfen. Das ist, worum es geht in unserem Ansatz und im im Endeffekt einfach um entschiedenes Handeln in innerer Zustimmung.\n\nMH: Ist denn der Begriff als solches ein ein Feststehen, eine feststehende Terminologie im Coaching oder ist es etwas, was Sie tats\u00e4chlich jetzt, komm ich darauf zu sprechen, dass Sie ja das weltweit erste Institut f\u00fcr Existenzielles Coaching gegr\u00fcndet haben, ist das ein Begriff, den Sie sozusagen neu mit auf den Weg gegeben haben?\n\nAF: Das dachte ich erst, aber ganz so ist es nicht. Also auch Professor Alfried L\u00e4ngli nennt das, was er tut im nicht therapeutischen Bereich, Existenzielles Coaching und es gibt auch eine Schule in London, die stehen, die agieren auf einer anderen Basis, aber auch auf Basis der Existenzphilosophie, die nennen das auch Existential Coaching.\n\nMH: Mhm, aber trotzdem, ich denk mal, Ihr Institut hat ja wirklich eine eine Vorreiterfunktion, ne? K\u00f6nnen Sie vielleicht nur ganz kurz, um uns reinzubringen, sagen, was was Ihr Institut auszeichnet, was Ihre Arbeit auszeichnet?\n\nAF: Ja, w\u00e4re es in Ordnung, wenn ich ein bisschen erz\u00e4hle, wie ich eigentlich dazu gekommen bin, weil ich glaube, das erkl\u00e4rt es auch etwas.\n\nMH: Ja, \nAF: ich bin urspr\u00fcnglich Ingenieurin, aber eigentlich schon seit 20, 25 Jahren Coach und mich hat immer enorm interessiert, was passiert eigentlich, was ist eigentlich das, was es nachher wirklich wirksam macht, was sind so die wesentlichen Wirkelemente da drin. Und ich hab viel NLP gemacht, damit bin ich gro\u00df geworden, das passte zu meinem Ingenieurs Teil, hab da auch einige Ausbildungen durchgef\u00fchrt, bin systemisch ausgebildet beim Kot und beim Schlippe, aber kenne mich auch mit k\u00f6rpertherapeutischen Methoden aus und so weiter. Und ich war eigentlich immer total zufrieden mit meinem Coaching, ich hab auch nur gute R\u00fcckmeldungen gekriegt und Und dann ist mir dieser Alfried L\u00e4ngle begegnet in einem Seminar, das ich besucht hab, Burnout, 3 Tage Burnout und er hat Inhalte gemacht, die h\u00e4tte ich in 2 Stunden vermittelt. Der ist so in die Tiefe gegangen, mit uns, so ins Detail, der hat uns so ber\u00fchrt und der war so menschlich, dass ich dachte, bei diesem Mann muss ich lernen, sofort. Ich wusste \u00fcberhaupt nicht, um was es geht. Existenzanalyse war gar nicht gefallen. aber, ich hab mich, ich hab mich sofort auf die Suche gemacht und gedacht, also wenn ich ehrlich bin, er war ein bisschen faltig, er war damals erst 60, aber ich dachte, er ist schon deutlich \u00e4lter. Und da hab ich gedacht, es muss sofort auf den Weg gehen, Annette. Und dann sa\u00df ich da drin in so einer zwanzigt\u00e4gigen Fortbildung und dachte, ja, ja, ja, ja, das sind genau, jetzt hab ich Worte f\u00fcr das, wie ich lebe, wie ich denke, was ich richtig find und es hat mich so ber\u00fchrt. Ja, und als ich ihn gefragt habe und das, das war wirklich kein leichter Schritt f\u00fcr mich, muss ich sagen, aber wir haben dann gefragt, ob ich das, ob er mir erlaubt, das zu \u00fcbertragen ins Coaching und dann 'ne Ausbildung zu anzubieten und das hat er gemacht und er ist auch unser wissenschaftlicher Beirat und so ist es in die Welt gekommen. Und das, was uns auszeichnet und was wir auch etwas anders machen, ist, dass wir sehr anwendungsorientiert sind. Dass wir wirklich auch Fragen beantworten, wie was mache ich jetzt damit, wie wie bringe ich das in die Welt, wie f\u00fchre ich jetzt so ein Gespr\u00e4ch, sei es ein Coaching Gespr\u00e4ch, sei es ein F\u00fchrungsgespr\u00e4ch, auch in der existenziellen P\u00e4dagogik sind wir damit unterwegs und und ich glaube, das zeichnet uns aus.\n\nMH: Ja, und ich hab jetzt irgendwie gedacht, dass das Existenzielle Coaching ja auch sehr auf philosophischen Grundpfeilern ruht. Ne, das ist, als ich mich so ein bisschen eingelesen hatte, dachte ich so, oh, das ist sehr theoretisch, das geht tief in die Philosophie und ja, und jetzt sagen sie ja auch, nein, nein, nein, nein, wir sind ganz praktisch in der Anwendung. Wie ist das Verh\u00e4ltnis, ne, oder oder erste Frage, Greifen Sie auf philosophische Grundpfeiler zur\u00fcck und welche w\u00e4ren das? Und dann im zweiten Teil w\u00fcrde ich danach fragen, wie es in der Anwendung aussieht.\n\nAF: Ja, also um wirklich gut in der Anwendung zu sein, braucht es einfach eine gewisse Basis. Es braucht aber nicht, dass man Heidegger oder irgendwas gelesen hat, sondern es braucht ein sich besch\u00e4ftigen mit den Themen, die bestimmte Philosophen aus aufgeworfen haben, ohne dass wir das so nennen. Ja, die Existenzphilosophie und die Ph\u00e4nomenologie, das ist so, wo unsere philosophischen Wurzeln liegen. Die besprechen wir auch und und wir arbeiten im Grunde die ganze Zeit in diesem Kontext, aber wir bezeichnen uns nicht als Philosophin und Philosophen. Aber in in der Existenzphilosophie ist etwas sehr neu geworden in der Art, wie Menschen aufs Leben geschaut haben, n\u00e4mlich, dass es nicht mehr darum ging, alles rational, logisch, funktional zu betrachten und zu erkl\u00e4ren, sondern da ging es darum, das Wesen der Dinge zu verstehen. Da ging es darum, sich anmuten zu lassen von etwas. Das ist im Grunde auch Ph\u00e4nomenologie. Ph\u00e4nomenologie ist Wesensschau, das ist Erkenntnisgewinn durch. Durch Selbstbetrachtung oder im Coaching eben mit dem anderen gemeinsam hinsp\u00fcren. Also, wenn man zum Beispiel ein ein Ph\u00e4nomen nimmt, ein ein Ph\u00e4nomen, ein Naturph\u00e4nomen wie ein Regenbogen oder das Nordlicht.\n\nMH: Mhm.\n\nAF: Dann w\u00e4re so die rationale Erkl\u00e4rung, ja, da stehen Sonne und Regen in einem bestimmten Verh\u00e4ltnis und dann bricht sich das Licht da drin. Aber mal ganz ehrlich, das Wesen eines Regenbogens ist doch was ganz anderes. Ja, das Wesen eines Regenbogens ist, dass ich sie, auch wenn ich sie gar nicht kenne, anstupse auf dem Wanderweg und sage: \"Schauen Sie mal da, ja, ist das nicht sch\u00f6n?\" und am Ende vom Regenbogen liegt ein Schatz begraben. Das ist das Wesen eines Regenbogens und nicht die Lichtbrechung, \nMH: weil es einfach so auch die Emotionalit\u00e4t ist, ne, die, die es in uns wachruft und ohne dass ich sie jetzt sehe, wir h\u00f6ren uns ja nur, also sie spr\u00fchen ja geradezu, sie spr\u00fchen Funken, ich, ich h\u00f6re ihre Leidenschaft daraus sprechen. Ja, also ist tats\u00e4chlich so, ne, dass sie so diese, diese Emotionalit\u00e4t versuchen, aus dem Menschen herauszukitzeln, unabh\u00e4ngig von der ganzen Rationalit\u00e4t und Kognitivit\u00e4t, die uns im Leben begleitet.\n\nAF: Ja, wir sehen den Menschen einfach genauso wie einen Regenbogen als ein Ph\u00e4nomen, als etwas, was sich nie wirklich verstehen l\u00e4sst, ergreifen l\u00e4sst, beschreiben l\u00e4sst im Einzelnen. Ja, keiner von uns kann antworten, wirklich auf die Frage, wer bist du. Wir alle stehen an und denken, ja, aber egal was ich jetzt sag, es beschreibt mich nicht wirklich. Und wenn man den Menschen so begegnet wie einem Ph\u00e4nomen, dann zeigen sich pl\u00f6tzlich Aspekte, die ber\u00fchren und an dieser Stelle entsteht ja auch ein bisschen Emotionalit\u00e4t, Ber\u00fchrung in in dieser Begegnung und dann entsteht nicht Nabelschau oder Selbstschau, sondern ein tiefes sich selbst begegnen. Und das finde ich in der Tat, das finde ich einfach gro\u00dfartig und das ber\u00fchrt mich jedes Mal wieder und und wenn es zu diesem Moment kommt, ja, an dem es wirklich geborgen ist, wenn da was aufscheint, dann wird es so still. es ist so sch\u00f6n, da hat man Menschen vorher gequasselt und dann pl\u00f6tzlich, dann sagen die gar nichts mehr, weil dieses Wesentliche sich auch oft gar nicht in Worte fassen l\u00e4sst.\nMH: Ja, ich sag mal so, ich sag es jetzt mal \u00fcbertrieben, es ist wie so eine Art Erleuchtung.\n\nAF: Ja, ein bisschen. \nMH: Ja, aber sie versuchen ja auch so, wie ich es jetzt auch verstanden hab, wirklich das, ja, das Ur-Ich eines jeden zu erreichen, ne, so, wer bin ich denn wirklich, weil wir werden begleitet von 1000 Glaubenss\u00e4tzen, von von dem Alltag, von dem, was wir irgendwie, ne, in diesem sogenannten Hamsterrad, was wir immer alles erf\u00fcllen m\u00fcssen und so, aber die Frage nach dem, wer bin ich wirklich und da, das ist so ihr Ansatz, ne, das, das, das ist ihre Zielsetzung, das m\u00f6chten sie erreichen, dass ein Mensch wirklich so in seinen, ja, wie soll ich das sagen, in ein freies und und und authentisches Handeln kommt, ne.\nAF: Ja, dieser letzte Punkt ist uns wirklich wichtig. Es ist nicht eine Schule, bei der es nur darum geht, wer bin ich und was will ich eigentlich, sondern es ist eine Schule, bei der es immer darum geht, sich vom Leben angefragt zu sehen. Das ist klassisch Logotherapie, Viktor Franke. Sich vom Leben angefragt zu sehen und in der Aufgabe zu stehen, das in sich zu bewegen und jetzt in dieses eine Antwort zu finden, also im Handeln zu antworten auf und authentisch hei\u00dft dann eben mit mir abgestimmt, sinnhaft, verantwortungsbewusst, gewissenhaft auch zu handeln. Und das ist mir deswegen wichtig, weil es so, weil es immer im Dialog steht mit dem Leben an sich, weil es nicht nur einfach drum geht, ich bin gl\u00fccklich, sondern es geht drum, was ist mein Beitrag.\nMH: Mhm. worum soll es gehen, wof\u00fcr will ich leben? Und da setzen Sie aber schon auf die Kraft des Geistes, sag ich mal, ne?\n\nAF: Ja, aber das ist nat\u00fcrlich ein schwieriges Wort. Also der Viktor Frankl hat das und das war seine gro\u00dfe Leistung, finde ich, in Abgrenzung oder Erg\u00e4nzung zu Freud und Adler, die sich ja viel mit dieser psychischen Ebene besch\u00e4ftigt haben. heute w\u00fcrden wir sagen, psychophysischen Ebene, weil K\u00f6rper und Psyche einfach so so ein enges Wechselspiel haben. Aber er hat und das hat damals sehr neu gesagt, es gibt noch etwas anderes, was den Menschen ausmacht und er nannte das die geistige Ebene. Und was darunter zu verstehen ist, ist dass es, dass wir etwas haben in uns, dass wir ansprechen und auffinden k\u00f6nnen, das wei\u00df, was richtig ist, das wei\u00df, was sinnvoll ist, das wei\u00df, was wesentlich ist und zwar unbenommen von all diesen Emotionen, in denen wir vielleicht schwirren und Angst haben und unsicher sind oder ver\u00e4rgert oder wie auch immer. So, und wenn wir uns Zeit nehmen und einen Funken Aufmerksamkeit darauf schenken, dann ist dieses Alfried L\u00e4ngle nennt das Person, dieses Etwas in uns, das immer wei\u00df, ansprechbar. und das ist sozusagen dieses Geistige. Ich mein, ich finde, man kann sich das schon auch so vorstellen wie in der Verbindung mit dem h\u00f6heren Geistigen, also mit etwas Spirituellem. Ja, Geist hei\u00dft ja Spirit und wir haben einen Teil davon in uns und sind in Verbindung mit dem gro\u00dfen Ganzen. \nMH: Aber das diesen Teil zu entdecken, darum geht es, ne? \nAF: Ja, da da Zugriff drauf zu bekommen, den haben wir alle, aber was ver\u00e4ndert sich, wenn ich den in mein Leben integriere, wenn ich den anfrage?\nMH: Mhm, und darum soll es uns jetzt gehen, wie sie das konkret im im Coaching machen, ne, wie gelingt der Schritt von dem ja existenzphilosophischen Ansatz hin zur praktischen Begleitung? \nAF: Vielleicht mach ich mal ein Beispiel.\n\nMH: Ja, sehr gern\nAF: Ich hatte mal eine eine echte Coachee, die kam zu mir und hat gesagt, sie ist ungl\u00fccklich an ihrem Wohnort, sie w\u00fcrde da niemand kennen und es w\u00e4re auch in der Firma einfach nicht angenehm f\u00fcr sie und sie h\u00e4tte sich jetzt entschlossen, sie wolle umziehen und das einen Neustart wagen. Aber sie wisse nicht, wohin und wonach sie eigentlich suchen soll Und sie wollte Kriterien entwickeln in dieser Stunde mit mir daf\u00fcr. So. Und fr\u00fcher h\u00e4tte ich jetzt an dieser Stelle, glaube ich, das nicht weiter hinterfragt, sondern mit ihr an diesen Kriterien gearbeitet. Im Existenziellen Coaching geht's, also da w\u00fcrde man jetzt noch ein bisschen sich die Situation ausf\u00fchrlicher berichten lassen. Das ist auch manchmal sehr wichtig, so ein Realit\u00e4tscheck. Aber in erster Linie ging es dann darum zu sagen: 'O. K., wenn das jetzt so ist, wie es ist, wie erleben Sie das?' Und ich glaube, sie sagte: 'Das ist jetzt einsam irgendwie.' Und im Vertiefen zeigte sich und wurde ihr klar, dass sie diese Einsamkeit eigentlich in sich tr\u00e4gt und dass das auch nicht anders w\u00e4re, wenn sie jetzt umziehen w\u00fcrde. das ist dieses ph\u00e4nomenologische Vertiefen, wenn man sich dem Wesentlichen ann\u00e4hert. Und aus diesem Gegriffenhaben dieses tiefer sitzenden Themas ergeben sich nat\u00fcrlich ganz andere Fragestellungen. Also, was mache ich jetzt damit? Und die geistige Ebene kommt an der Stelle ins Spiel, wenn wir dann fragen, wenn das jetzt Fakt ist, du bist ungl\u00fccklich, hier Aber im Grunde ist diese Einsamkeit und Beziehungslosigkeit irgendwie in dir, das ist nicht im Au\u00dfen. Was w\u00e4re dann jetzt richtig zu tun? Das ist die Frage nach der in in in diese geistige Ebene hinein, in diese Urteilskraft hinein. Und es ist eine ganz andere Frage als zu sagen, was w\u00fcnschst du dir, was h\u00e4ttest du gerne, was m\u00f6chtest du, was w\u00e4re dein Ziel. Es ist eine ganz andere Frage, was w\u00e4re jetzt richtig zu tun.\nMH: Mhm.\nAF: Und sie sagte: \"Ich glaube es ja, es w\u00e4re richtig, wenn ich mich dem Thema widme. Ich, wenn ich noch ein paar Mal ins Coaching komme, wenn ich mir das wirklich mal die Wurzeln davon anschaue und wenn ich in meinem Leben ein paar Dinge \u00e4ndere.\" und ehrlich gesagt, es gibt auch schon jemand, der will sich mit mir verabreden, aber ich hab bis jetzt nicht zugesagt, was ich total witzig fand. Also mein, es ist ja jetzt sehr verk\u00fcrzt, aber man landet damit auch an einer anderen Stelle, als man angefangen hat.\nMH: Mhm. \nAF: Also die die Ausgangsfrage wurde ja nicht beantwortet. Mhm. Welches w\u00e4ren Kriterien? Also die Vorgehensweise ist, wir pr\u00fcfen, wir lassen uns die Situation schildern. Wir gehen immer von einer Situation aus. Also, wenn jemand sagt, ich bin todungl\u00fccklich, dann sage ich, in welcher Situation merken Sie das am meisten? Wir schauen, wie die Situation sich faktisch darstellt und wir fragen nach dem, welches Gef\u00fchl l\u00f6st es in dir aus, wie erlebst du das, wenn du das jetzt schilderst oder wenn ich das jetzt noch mal wiederhole. Das hei\u00dft, wir gehen ganz explizit auf diese emotionale Ebene, von der Sie vorhin gesprochen haben, ganz zurecht. Und nutzen das, was sich zeigt, wie eine Art Wegweiser hin auf das Wesentliche. Da muss man manchmal, wie so ein Fluss, der nicht so ganz gerade bereinigt flie\u00dft, sondern durch sich so schl\u00e4ngelt, m\u00e4andert, ja, muss man da mit seinen Klientinnen und Klienten mitm\u00e4andern.\nMH: Mhm. \nAF: Und dann zeigt sich's. Und dann ist die Frage, wie man f\u00fcr manche in mancher Situation wichtig, wie gut kann ich das verstehen und das f\u00fchrt in die Selbstannahme, das f\u00fchrt in Selbsterkenntnis, das und das f\u00fchrt dann eben im n\u00e4chsten Schritt auch darum, sich eine klare Meinung zu bilden. Wie finde ich mein Verhalten, wie finde ich vielleicht das Verhalten der anderen, wie stehe ich da dazu und was w\u00e4re jetzt richtig zu tun. \nMH: Mhm. \nAF: Also es richtet Menschen auf in diesem Moment und aus diesem 'Was w\u00e4re jetzt richtig' zu tun, ergibt sich ganz oft schon ein Weg. Also da muss man auch oft keine Ziele mehr setzen, weil das ist schon ganz gut, noch mal Sinnhaftigkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen, f\u00fcr mehr Entschiedenheit zu sorgen. Das machen wir auch alles im Prozess, aber die Wende ist an der Stelle in der Regel schon passiert.\nMH: find ich jetzt total spannend, so ich, ich versuch das grad f\u00fcr mich so, so zusammenzufassen, dass man im Grunde auf der Suche ist nach der Kongruenz, nach dieser in erst mal, wenn ich, wenn ich mein Thema gefunden habe und das dann aber auch \u00fcbertragen kann auf mein Handeln, so und dass ich das versuche in eine Balance zu bringen, so von dieser Zustimmung, von dieser inneren Zustimmung in mir, dass ich daraus ein stimmiges Handeln mache. Hab hab ich das so richtig verstanden?\nAF: Ja, absolut. Der Alfried L\u00e4ngle in seiner Existenzanalyse beschreibt ja 4 Grundmotivationen, die f\u00fcr alle Menschen gelten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und so weiter. Aber was was sich dort zeigt, ist innere Zustimmung hei\u00dft, ich kann. hei\u00dft ja, ich kann. Ja, ich kann das umsetzen. Es ist vielleicht nicht leicht oder vielleicht muss ich noch was lernen oder vielleicht brauche ich Unterst\u00fctzung, aber ich kann. Und ich mag auch. Ich sehe da einen Wert drin. Ich f\u00fchle mich hingezogen, angezogen. Da ist etwas in mir, was dahin strebt. Und es w\u00e4re richtig. Mein Gewissen sagt, ja, das solltest du tun, Annette. Mein, mein Inneres sagt, das wird dir gerecht. Und die vierte Frage, die vierte Motivation hei\u00dft oder das vierte Ja, die vierte Pfeiler f\u00fcr die innere Zustimmung hei\u00dft ja, ich sollte auch. Und zwar ein inneres, innerlich getragenes Sollen, nicht was andere sagen, sondern ein, das hat einen Wert, der sich lohnt in die Welt zu bringen und dort zu verwirklichen. Weil wenn ich das mache, dann entsteht dann mehr als im Moment ist. Es ist gut f\u00fcr die Zukunft, es ist gut f\u00fcr das, es ist nicht nur gut f\u00fcr mich, es ist auch gut f\u00fcr die Welt. Und wenn diese 4 Jas vorhanden sind und die durchlaufen wir sozusagen diese Fragestellungen im Laufe des Prozesses, dann ich glaube, das kann man sich richtig vorstellen oder dann reift so etwas wie Entschiedenheit in Menschen. Und das sind Stellen, da kommen sie nicht mehr davor zur\u00fcck. wenn sich das mal eingestellt hat, das dann, dann ist wie wenn Schubkraft entsteht von hinten, dann gehen sie los und das ist das Nachhaltige da drin und das ist das, was ich so gro\u00dfartig finde.\nMH: Also was ich liebe, sie er\u00f6ffnen eine wahnsinnig gro\u00dfe Welt f\u00fcr jeden einzelnen. So, ich muss aber noch mal einmal fragen, auf auf der auf dem Weg zu diesem Knackpunkt, zu dem ganz pers\u00f6nlichen Knackpunkt, wie das bei der Dame die Einsamkeit war, da hilft dann ich, weil ich erst dachte, aha, geschieht das im Moment der Stille, aber ich hab jetzt so herausgeh\u00f6rt, nein, da sind sie wirklich dann so zu diejenigen, die mit professioneller Gespr\u00e4chsf\u00fchrung dahin f\u00fchren, ne.\nAF: Ja, und wir halten den Raum und wir sind mit da und wir nutzen ein einziges Modell, ein Prozessmodell, also wir haben nicht viele verschiedene Tools, sondern wir arbeiten mit einem Prozess, der sehr nah angelehnt ist an an ganz nat\u00fcrlichen Entscheidungsprozess. Und diese 5 Schritte geben uns in unserem Coaching auch eine gewisse Orientierung. Also ausgehend von dem, was ist, hin zu dem, wie man es erlebt, hin zu dem, wie man es versteht und einordnet, hin zu dem, wie man dazu steht, was richtig w\u00e4re, hin zu dem, was m\u00f6glich ist und wof\u00fcr man sich dann wirklich entscheidet und geht. Und das ist so nat\u00fcrlich, dass die Leute oft, wenn sie, wenn eine Phase durch ist, von alleine in die n\u00e4chste springen, ohne dass ich das machen muss, hei\u00dft das. Ja, das ist so konkret, wie wir arbeiten.\nMH: Ja, also ich sp\u00fcre schon, da ist so ein, so ein sehr substanzieller, wie nennt man das, so ein Hinterbau, ne, also es ist nicht nur ein Abarbeiten von irgendwas, sondern sie gehen da wirklich wahnsinnig in die Tiefe. Ja, Sie haben sich die Frage nach, wie funktioniert Ihr Coaching, haben Sie mir damit gerade schon beantwortet. \nAF: Ja, super. \nMH: Aber Sie sind ja auch \u00fcberzeugt, dass das, dass der Mensch tats\u00e4chlich schon alles in sich tr\u00e4gt, was er f\u00fcr seine pers\u00f6nliche Entwicklung oder auch sein pers\u00f6nliches Sinnerleben braucht. Ne, da mal auch meine Frage, dass das, das wei\u00df man ja manchmal, dass das wissen, das wissen wir oftmals ja gar nicht, was wir alles in uns tragen. so die Frage nach den Ressourcen, nach den eigenen Ressourcen, ist es, das ist wirklich so, dass wir die oftmals gar nicht wissen und dass sie da auch erst mal nachhaken, wo sind die denn?\nAF: Ja, tats\u00e4chlich machen wir das mit diesen Ressourcen ein bisschen anders, als es so typischerweise gesehen wird. Also uns interessieren weniger die individuellen Ressourcen, also uns interessiert gar nicht zu sagen, wie hast du denn das bisher gel\u00f6st und was hat denn bisher funktioniert, sondern wir gehen davon aus und das ist eben auch in in diesem Strukturmodell vom Alfried L\u00e4ngle sehr gut beschrieben zu den Grundmotivationen jeweils, dass es so was gibt wie personale Aktivit\u00e4ten. Und Menschen wissen oft sehr genau, was eigentlich 'ne gute stimmige Haltung oder Denkweise w\u00e4r. Sie wissen zum Beispiel oft, dass es super gut w\u00e4re, loszulassen oder sich anzunehmen oder klar Stellung zu beziehen. Das sind alles F\u00e4higkeiten, die sind uns nicht fremd und denen begegnen wir in der Philosophie in spirituellen Traditionen in Lebensweisheiten und sp\u00fcren immer, das stimmt und so w\u00e4r es gut. Aber gleichzeitig erleben wir auch ganz oft, es gelingt nicht \nMH: richtig. \nAF: Das hei\u00dft, das Problem ist, wie Sie sagen, oft nicht fehlendes Wissen dar\u00fcber, sondern fehlende Verf\u00fcgbarkeit. Aber es ist eben, und da sind wir zutiefst von \u00fcberzeugt, auch nicht fehlende F\u00e4higkeit, sondern das ist in jedem angelegt. Und deswegen sprechen wir da auch nicht von allgemeinen Ressourcen, sondern von menschlichen Grundf\u00e4higkeiten. annehmen k\u00f6nnen, sich selbst wertsch\u00e4tzen, verstehen wollen, Verantwortung \u00fcbernehmen, sich auf einen Wert hin ausrichten. Aber dem steht eben oft im Weg so was wie eine Schutzreaktion, eine Stressreaktion. Etwas, das man in der Psychologie Coping-Reaktion nennt. Also, wenn wir unter Druck geraten, dann greifen automatisch Muster wie R\u00fcckzug, Angriff, Anpassung, Perfektionismus, hart werden in der Sprache und so weiter. Leistung bringen. diese Reaktion, die haben alle Sinn, wenn es um echte Gefahr geht. Und sie haben oft in unserer eigenen Biografie mal Sinn gemacht und uns gesch\u00fctzt. Und dann haben sie sich, wenn wir die oft anwenden mussten, ein bisschen verfestigt manchmal und blockieren diesen Zugang zu den personalen Aktivit\u00e4ten, zu diesen F\u00e4higkeiten. Das hei\u00dft, wir sehen eigentlich unsere Arbeit nicht als darin bestehend. Auf Ressourcen, die jemand hat, aufmerksam zu machen im Sinne von: 'Wie hast du das damals gel\u00f6st, was, was kannst du denn da gut?' sondern innerhalb des Prozesses werden diese personalen F\u00e4higkeiten wieder aktiviert. \nMH: Huch, \nAF: also wenn ich zum Beispiel zu diesem Kern der Sache komme, ja, mit Menschen und frage, wie, wie geht es dir denn jetzt gerade, wie erlebst du das? dann sagen die oft so was wie, ja, das das wird jetzt irgendwie ruhiger, ich werde gelassener, ich kann da, ich kann das betrachten und ich kann mich selbst und die Dinge jetzt annehmen, wie sie sind. Sie sind zwar vielleicht nicht sch\u00f6n, aber das ist O. K. Das hei\u00dft, sie kommen mit dieser F\u00e4higkeit in Kontakt durch den Prozess, durch die Art und Weise, wie wir arbeiten und sp\u00fcren dann, hey, ich kann das ja. und es ver\u00e4ndert was und es ver\u00e4ndert der, also ich mein in diesem Prozess, da sind so viele Ebenen, die gleichzeitig wirken, das ist eine davon.\nMH: Mhm,\nAF: macht das irgendwie Sinn? \nMH: Macht Sinn, ja und meine Frage ist jetzt auch, sie sind ja in ihrem Institut auch vorrangig f\u00fcr die Ausbildung von von Coaches und und und von Trainern, Unternehmensberatern, F\u00fchrungskr\u00e4ften zust\u00e4ndig, wird das vielleicht oftmals auch zu wenig gesehen, dass die ja auch R\u00fcckgrat brauchen, dass die auch gest\u00e4rkt werden m\u00f6chten, ne, weil man erwartet das immer, aber aber ja, aber aber letztendlich stehen die vielleicht auch ganz alleine da und und und brauchen einfach Hilfestellung und da kommen sie dann ins Spiel, ne.\nAF: Ja, also die meisten Leute, die zu uns kommen, suchen wirklich auch einen Rahmen, in dem sie sich pers\u00f6nlich weiterentwickeln k\u00f6nnen, auch wenn sie sich nicht im als bed\u00fcrftig erleben, sondern einfach eine Freude haben, auch am Entdecken, am Ausprobieren, am das Leben reicher und erf\u00fcllter werden zu lassen. Und ja, nat\u00fcrlich, also aus unserer Sicht, sind gute Coaches, auch solche Coaches, die durch ihre eigenen Prozesse gegangen sind, die sich ihren Themen gewidmet haben, die auch mal im Leben etwas ver\u00e4ndert haben. Und in meiner Wahrnehmung st\u00e4rkt das Menschen, egal ob sie Coaches sind, F\u00fchrungskr\u00e4fte, H. R. Leute oder einfach Leute, die auf der Suche sind nach mehr im Leben, enorm. Und das sind dann, ich finde, aber das gilt jetzt nicht nur f\u00fcr unsere Schule, ich finde, das gilt grunds\u00e4tzlich. Gute Coaches sind immer Menschen, die sich auch den eigenen Themen gestellt haben. Also das ist unsere Grenze. Jede so weit, wie wir gegangen sind, kommen wir mit anderen Menschen, weiter nicht.\nMH: Ja, da w\u00e4re ich schon bei meiner Schlussfrage, Frau F\u00e4hrmann, was ist denn so, weil sie ja wirklich Jeden ansprechen, ne auch Privatpersonen. Was w\u00e4re so Ihre Botschaft an uns alle, die ich eigentlich schon fast h\u00f6re? \nAF: Ehrlich, dann sagen Sie mal, \nMH: nein, nein, nein, nein, nein, nein, das w\u00fcrde mich jetzt echt interessieren, Ihr Pl\u00e4doyer, Ihr Schlusswort.\nAF: Also das ist echt ein gro\u00dfes Wort Botschaft, vielleicht sowas wie O. K., Leute, lasst uns gemeinsam R\u00e4ume \u00f6ffnen, in denen wir immer mehr wir selbst sein k\u00f6nnen und echtes Interesse aneinander erleben. Und lasst uns wieder mehr Zeit nehmen f\u00fcr und miteinander und uns \u00fcberraschen von all den unerwarteten Dingen, die sich dann zeigen. Und lasst uns das dann auch in die Welt bringen. \nMH: Das ist doch wohl toll, oder? Also das, das ganz ehrlich, h\u00e4tte ich so, h\u00e4tte ich so auch gar nicht bringen, h\u00e4tte ich so gar nicht sagen k\u00f6nnen. Also ich hab erst gedacht, Frau F\u00e4hrmann, Existenzielles Coaching in der Vorbereitung dachte ich, oh je, das wird absolut theoretisch und sie haben mir genau das Gegenteil gezeigt. Also sie sind so greifbar geworden, so so auch wirklich, dass sie, dass sie den Menschen als solches ber\u00fchren. Ich fand es ganz, ganz toll. Ich m\u00f6chte mich f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch bedanken, ne, dass sie, dass sie wirklich aus der Theorie heraus wirklich so, so, so viel Spirit, so viel Lebensgeist gebracht haben. Das hat mich sehr gefreut, da haben sie mich echt mit ber\u00fchrt.\nAF: Ja, das freut mich nat\u00fcrlich auch, Frau Heier, und vielen Dank f\u00fcr die Einladung und f\u00fcr Ihre tollen Fragen und f\u00fcr Ihr gro\u00dfes Interesse, das macht es mir dann auch leicht.\nMH: Also, ich bedanke mich und und sag alles, alles Liebe nach Wangen im Allg\u00e4u. Sie sind in den Bergen, ich bin im Flachland.\nAF: Sie sind uns immer willkommen im Wangen. Also, \nMH: Sie machen es gut. Sie, Frau F\u00e4hrmann. \nAF: Tsch\u00fcss. \nMH: Tsch\u00fcss. Wow, ich muss zugeben, das Gespr\u00e4ch hat mich in seiner Wendung dann doch sehr, sehr \u00fcberrascht. Ich bin tats\u00e4chlich von viel mehr Theorie ausgegangen, da hat Frau F\u00e4hrmann mich wirklich eines Besseren belehrt. Existenzielles Coaching ber\u00fchrt jeden einzelnen von uns und f\u00fchrt im besten Fall zu unserem Ur-Ich. So habe ich es f\u00fcr mich aufgenommen. Ja, Ich hoffe, du bist auch ber\u00fchrt und konntest etwas von dieser Folge f\u00fcr dich mitnehmen. Gib mir sehr gerne Feedback auf blogweise.junfermann.de. Jedenfalls bedanke ich mich bei dir f\u00fcrs Zuh\u00f6ren und es bleibt mir nur noch zu sagen, gib sch\u00f6n auf dich acht deine Marion.": null}